Zur analyse der Unterschiedsempfindlichkeit : experimentelle Beiträge / von Lillie J. Martin und G.E. Müller.
- Date:
- 1899
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![' Gang des resultirenden Zeitfehlers in der D-Reihe zu verfolgen gestattet, zugleich auch alle Unterlagen enthält, welche für eine Anwendung der summarischen Methode erforderlich sind, braucht nicht erst bemerkt zu werden. — Wie sich nach dem Bisherigen leicht ergiebt, läfst sich der Typus am einfachsten und sichersten dadurch bestimmen, dafs mau ohne besondere Berücksichtigung der beiden Zeitlagen die Ge- sammtzahl aller Fälle k und die Gesammtzahl aller Fälle g be- stimmt' Je nachdem die erstere oder die zweite Zahl deutlich gröfser als die andere ausfällt, ist das Bestehen des negativen oder des positiven Typus zu behaupten. So ist z. B. nach den auf S. 105 und 106 gegebenen Zusammenstellungen die Ge- sammtzahl der Fälle k für Versuchsreihe 2 gleich 453, für Versuchsreihe 3 gleich 338, hingegen die Gesammtzahl der Fälle g für erstere Versuchsreihe gleich 391 und für letztere Versuchsreihe gleich 394. Man erkennt ohne Weiteres, dafs in Versuchsreihe 2 der negative, in Versuchsreihe 3 hingegen der positive Typus besteht. Wenn wir uns im Bisherigen bei der Bestimmung des Typus nicht an die beiden soeben erwähnten, am besten kurz mit E]s. und Ig zu bezeichnenden, Gesammt- zahlen, sondern an die Werthe la. und I'b gehalten haben, so liegt dies einfach daran, dafs der ganze Gang unserer mit einer Betrachtung der anomalen Differenzen anliebenden Untersuchung eine Anknüpfung an letztere Werthe_von selbst mit sich brachte. Wir haben früher (S. 52) den Satz aufgestellt, dafs der Einflufs des Typus sich auch bei der zweiten Zeitlage, wo V das zuerst gehobene Ge- wicht ist, geltend mache, wenn auch in schwächerem Grade wie bei der ersten Zeitlage. Wir führten für diesen Satz die Thatsache an, daXs bei dem positiven Typus die Differenzen a.. — bg, &^ — bj, (lo - b^, — gegen die Regel gelegentlich positive Werthe besitzen und bei dem negativen Typus die Differenzen a, — bj, a« — bj, — b^, — b.^ gegen die Regel gelegentlich negativ ausfallen. Wir möchten nun hier hinzufügen, dafs man sich auch durch Betrachtung mancher derjenigen Zahlenzusammen- stellungen, welche die summarische Darstellung des Einflusses der Zeitlage liefert, sehr leicht von der Richtigkeit jenes Satzes überzeugen kann. Man betrachte z. B. nochmals die auf S. 98 mitgetheilten Resultate von Ver- suchsreihe D. Die sehr grofse Differenz, welche bei der ersten Zeitlage zwischen der Zahl für g (247) und der Zahl für k (87) besteht, lälst sich ^ Natürlich wird hier immer noch die im Eingange dieses Paragraphen eingeführte Voraussetzung gemacht, dafs die benutzten Vergleichsgewichte m gleicher Zahl und um gleiche absolute Beträge nach oben wie nacli unten hin von dem Griindgewichte abweichen.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21997044_0121.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)