Zur analyse der Unterschiedsempfindlichkeit : experimentelle Beiträge / von Lillie J. Martin und G.E. Müller.
- Date:
- 1899
Licence: Public Domain Mark
Credit: Zur analyse der Unterschiedsempfindlichkeit : experimentelle Beiträge / von Lillie J. Martin und G.E. Müller. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Royal College of Physicians of Edinburgh. The original may be consulted at the Royal College of Physicians of Edinburgh.
175/248 (page 165)
![gewicht in Vergleich zu G deuthch kleiner, kleiner, gleich u. s. w. er- schien, erstens, wenn das ihm bei derselben Zeit- und Raumlage unmittelbar vorhergehende Vorgleichsgewicht eines der 3 kleineren der übrigen 6 Vergleichsgewichte war, und zweitens, wenn das vorhergehende Vergleichsgewicht zu den 3 gi-öi'seren der übrigen 6 Vergleichsgewichte gehörte. Die Zahlen unter kl, kl, [gl], gr, gr sind der leichteren Vergleichbarkeit wegen relativ genommen, in der Weise, dafs die Summe der zu einander gehörigen Zahlen für kl, kl, [gl], gr, gr stets gleich 1 ist (abgesehen von den kleinen Abweichungen hiervon, welche durch die Abrundung der Zahlen auf 2 Decimalstellen nothwendig entstanden). Es bedeuten also z. B. die neben dem Werthe 410 des Vergleichs- gewichts in derselben Horizontalcolumne unter kl, kl und [gl] stehenden Zahlen 0,49, 0,49, 0,02, dafs das Vergleichsgewicht von 410 Gramm in 49 7o aller derjenigen Fälle, wo ihm im 1. oder 3. Hauptfalle eines der 3 Vergleichsgewichte 425, 440, 455 unmittelbar vorherging, für deutlich kleiner, in gleichfalls 49 7o dieser Fälle für kleiner und in 2 '^Iq derselben für gleich grofs (gleichkleiner, gleichgröfser) erklärt wurde als das Grundgewicht. (Tabelle 30 siehe nächste Seite.) Die Tabelle ergiebt, dafs, abgesehen von unausgeglichenen Zufälligkeiten, im 1. und 3. Hauptfalle jedes Vergleichsgewicht in dem Falle, wo eines der 3 gröfseren der übrigen Vergleichs- gewichte vorausging, in Vergleich zu G häufiger kleiner und seltener gröfser erschien als in dem Falle, wo eines der 3 kleineren der übrigen Vergleichsgewichte vorherging. In ganz besonders ausgeprägter und durch keine Zufälligkeiten gestörter Weise tritt die hier in Rede stehende Wirkung der Nebenver- gleichungen hervor, wenn man die Zahlen für kl und gr, die im 1. und 3. Hauptfalle bei den verschiedenen Werthen von V in in den beiden erwähnten Fällen erhalten worden sind, mit ein- ander vergleicht. Betreffs der Resultate, welche im 2. und 4. Hauptfalle erzielt worden sind, läfst sich eine Beeinflussung durch Nebenvergleichungen nicht behaupten. AehnHche, wenn auch nicht in gleichem Grade ausgeprägte, Resultate wie Versuchsreihe 13 haben uns auch noch andere in geeigneter Weise bearbeitete Versuchsreihen, auch von Müller und Schümann angestellte Versuchsreihen, ergeben. Gelegentlich scheinen die Resultate (ebenso wie die Selbstbeobachtung) zu er-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21997044_0175.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)