Zur analyse der Unterschiedsempfindlichkeit : experimentelle Beiträge / von Lillie J. Martin und G.E. Müller.
- Date:
- 1899
Licence: Public Domain Mark
Credit: Zur analyse der Unterschiedsempfindlichkeit : experimentelle Beiträge / von Lillie J. Martin und G.E. Müller. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Royal College of Physicians of Edinburgh. The original may be consulted at the Royal College of Physicians of Edinburgh.
192/248 (page 182)
![verwirklicht durch folgende Resultate von Versuchsreihe 7 (Ver- suchsperson Smith, G = 500): 1. Raumlage 450 k 132 u 338 g 2. „ 344,, 123,, 453,, Ist bei indifferentem Typus ein negativer Raumfehler vor- handen, so stimmen wiederum die bei der ersten Raumlage für k erhaltene Zahl und die bei der zweiten Raumlage für g er- haltene Zahl und ebenso auch die bei der ersten Raumlage für g erhaltene und die bei der zweiten Raumlage für k erhaltene Zahl mit einander überein, die beiden ersteren Zahlen sind aber kleiner als die beiden letzteren, wie dies folgende auf Versuchsreihe 26 (Versuchsperson Frau Prof. Müller, G = 500) bezügliche Zusammenstellung zeigt. 1. Raumlage 252 k 30 u 278 g 2. „ 280,, 32 „ 248,, Ist der Typus deutlich positiv oder negativ, während der Raumfehler gleich 0 ist, so sind die bei beiden Raumlagen für k erhaltenen Zahlen und ebenso auch die bei beiden Raumlagen für g erhaltenen Zahlen einander gleich, die beiden ersteren Zahlen sind aber kleiner, bezw. gröfser als die beiden letzteren Zahlen. Wir führen hier die Resultate von Versuchsreihe 10, Serie B (Versuchsperson Jost, G = 440) an. 1. Raumlage 156 k 511 [gl] 229 g 2. „ 160,, 500 „ 236,, Der Typus ist hier stark positiv, ein Einflufs der Raumlage dagegen nicht erkennbar. Ist sowohl der Raumfehler als auch der Typus positiv, so ist die Zahl für k bei der ersten Raumlage gröfser als bei der zweiten Raumlage, die Zahl für g verhält sich umgekehrt. Hier- bei ist aber die bei der ersten Raumlage für g erhaltene Zahl nicht, wie bei indifferentem Typus der Fall ist, gleich grofs, sondern gröfser als die bei der zweiten Raumlage für k erhaltene Zahl, und ebenso ist die bei der zweiten Raumlage für g gewonnene Zahl gröfser als die bei der ersten Raumlage für k erzielte Zahl, so dafs die Summe der beiden für g erhaltenen Zahlen deutlich gröfser ist als die Summe der beiden für k erhaltenen Zahlen. Die bei der ersten Raumlage für g erhaltene Zahl braucht nicht, wie bei gleicher Richtung des Raumfehlers im Falle des indiffe- renten Typus stets zu constatiren ist, kleiner zu sein als die bei](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21997044_0192.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)