Volume 1
Die Morphologie der Missbildungen des Menschen und der Tiere.
- Ernst Schwalbe
- Date:
- 1906-60
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Credit: Die Morphologie der Missbildungen des Menschen und der Tiere. Source: Wellcome Collection.
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![3. Tete representee par une tumeur informe, avec quelques appen- dices ou replis cutanes en avant; membres thoraciques existant. III. Hemiacephale. (In neuerer Zeit wird von manchen französischen Autoren [Desormeaux und Gervais] noch eine Art als Pseudocephale unterschieden. Guinard, p. 402.) II. Acephale. Entspricht dem Acephalus. Unterabteilungen Geoffroy St. HiLAiRE, II, p. 468: 1. Corps mal symetrique, irregulier, mais ayant ses diverses regions bien distinctes; thorax existant completement ou presque com- pletement, et portant les membres thoraciques ou au moins Fun d'eux I. Acephale. 2. Corps mal symetrique, irregulier, ayant ses diverses regions bien distinctes, point de membres thoraciques . II. Peracephale.^) 3. Corps non symetrique, tres irregulier, informe, ayant ses diverses regions peu ou point distinctes: membres tres-imparfaits, rudi- mentaires ou memes nuls III. Mylacephale.^] III. Anidiens.3) Nur eine Art. = Anideus, Amorphus (s. Kap. Acardiij. Geoffroy St. Hilaire, II, p. 528. IV. Acormiens.*) Guinard, p.405, unterscheidet Acormiens entsprechend den Acormis (s. Acardii) und unterscheidet zwei Typen: Cephalidie und Heteroidie. Die ,,Cephalidie wird durch Monstren, die nur aus einem isolierten Kopf bestehen, dargestellt, bei der Heteroidie findet man rudimentären Kopf und Kaudalende, die von einer Masse, welche dem Anideus vergleichbar ist, getrennt sind. An die Anidiens schließt Geoffroy St. Hilaire die ,,monströs (unitaires) parasites (p. 536). Er versteht darunter die ,,Molen (sie werden auch als Zoomyliens bezeichnet). Sie wurden von einigen franzö- sischen Autoren mit den ,,Anidiens vereinigt (vgl. Guinard, p. 410). Außerdem gehören aber Ovarialteratome hierher. Geoffroy St. Hi- laire, II, p. 556—557. Die ,,monstres doubles werden von Geoffroy St. Hilaire, wie erwähnt, eingeteilt in Autositaires und Parasitaires. Zum Verständnis der Nomenklatur ist zu bemerken, daß Geoffroy St. Hilaire alle Doppelmonstren — nur einige wenige Formen fügen sich der Einteilung nicht — iu drei große Abteilungen unterbringt, die er als Adolphe (adelphus, döshpog), Dyme (dymus, övnng von övo, für Zwilling) und Page (pagus von Ttayelq vereinigt) bezeichnet, s) 1. Doubles inferieurement et simples superieurement Adolphe (= Duplicitas posterior). 2. Doubles superieurement et simples inferieurement Dyme (= Duplicitas anterior). 3. Doubles superieurement et inferieurement Page. Wie aus unserer im I. Teil, p. 211, mitgeteilten Tabelle hervor- geht, teilt Geoffroy St. Hilaire die monstres doubles autositaires in 3 Stämme. Die erste Familie des 1. Stammes heißt Eusomphaliens.^) 1) ntQK oder ■ntqai' jenseits, über hinaus (das lateinische trans). 2) fj.vXrj griechisches Wort für Mißbildung, „Mole, Mondkalb. 3) af etwa dem deutschen „un in Ungestalt usw. entsprechend, e16os Gestalt. 4) xöofxoi Rumpf. 5) l.^c. III, p. 43. 6) £z) gut, wohl.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21506899_0001_0664.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


