Die Krankheiten in der Marine : geographisch und statistisch nach den reports on the health of the Royal Navy / dargestellt von C. Friedel.
- Friedel C. (Carl), 1833-1885.
- Date:
- 1866
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Credit: Die Krankheiten in der Marine : geographisch und statistisch nach den reports on the health of the Royal Navy / dargestellt von C. Friedel. Source: Wellcome Collection.
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![bend erhalten werden, durch die Respiration in Mund- und Rachenhöhle gelangen und mit dem Speichel und den Speisen verschluckt werden. Gröfste Reinlichkeit und Anwendung zerstörender Fluida auf derartig beschmutzte Stellen im Schiffe würden als Antimiasmaticum zu em- pfehlen sein. An Invaliden wurden durch Dysenterie gestellt 0,3 %„, wozu nur 4 Jahrgänge beitrugen. Durch Todesfälle gingen dabei verloren zwischen 0,9 y„„ (1858) und 11,4% (1842), im Durchschnitt 2,1 T;^, nächst den „Fiebern der gröfste %(, Satz an Todten. An Pneumonie und Pleuritis erkrankten durchschnittlich 11,1 , am meisten 1843 (21,6yj, am wenigsten 1838 (2,9y„J. Die Erkran- kungen sind sämmtlich in den ersten 7-—8 Jahren sehr leicht gewesen, denn von 67 Erkrankten starb nur ein oder 0,2%o der ganzen dama- ligen Besatzung. Erst in den letzten Jahren, von 1857—1861, sind In- validisirungen häufiger erfolgt und jährlich wenigstens ein Todesfall notirt, so dafs durchschnittlich für Invalidität 0,6%,,, für Mortalität 0,3heraus- kommen. Am. heftigsten ergriffen waren immer die Afrikaner. An Leberkrankheiten litten fast nur solche, die früher oder gleichzeitig von Dysenterie befallen waren; daher war Hepatitis 1839 und 1842 häufig auf Acorn und Grecian (v. Dysent.) und bei der Inten- sität der primären Erkrankung in diesen beiden Schiffen fiel natürlich die Hepatitis hier höchst intensiv und lethaler als auf manchen anderen tropischen Stationen aus. Nur das Jahr 1856 blieb frei von Leberaffectio- nen; in den übrigen schwankte ihre Frequenz zwischen 0,9 %„ (1858) und 46,2y„„ (1842). Die mittlere jährliche Frequenz betrug 10,7^0. Invalide wurden nur in 7 Jahrgängen gestellt, im Mittel 0,9ebenso starben nur in gleich viel Jahren daran Leidende, im Mittel 0,8 %o. An Ophthalmien litten im Durchschnitt 10,4^0; am seltensten waren sie 1843 (1,5^0), am häufigsten 1861 21,3%^. Invalide wurden dadurch 1856 nur 1,1 yoo, im Ganzen nur 0,08%o. Tuberculose hat auf dieser Station eine niedrige Frequenz; sie ist hier am seltensten unter den bisher betrachteten Stationen, indem sie nur bei 5,0%o auftrat, schwankend zwischen ],2%o (1840) und 13,2%^ (1857). 1842 kam sogar kein einziger Fall zur Cognition. Auch sind in den Jahren 1840 —1842 keine permanenten Verluste notirt, was bei einer Seelenzahl von 1420 Mann im Seedieust eine grofse Seltenheit ist. Im Uebrigen betrugen die permanenten Verluste an Invaliden 2,1 an Todten 1,6 %„. Letzterer Satz ist, gleich dem von](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2171695x_0130.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


