Die Krankheiten in der Marine : geographisch und statistisch nach den reports on the health of the Royal Navy / dargestellt von C. Friedel.
- Friedel C. (Carl), 1833-1885.
- Date:
- 1866
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Credit: Die Krankheiten in der Marine : geographisch und statistisch nach den reports on the health of the Royal Navy / dargestellt von C. Friedel. Source: Wellcome Collection.
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![der Voraussetzung, dafs die fragliche Apoplexie auf diesen Ursachen be- ruhe, ein wesentlicher Grund. Die meisten Anfälle fallen allerdings ins Jahr 1834, in welchem auch die Fieber ihre höchste Frequenz hatten (3,4°/,„ und 173,5 y„J; auch sind 1835, in dem Jahre, in welchem die Fieber ihre nächstgeringste Frequenz hatten, keine Apoplexien vorge- kommen. Invalide wurden dadurch jährlich 0,3 %„, es starben 3mal soviel: 0,9°/,„, am meisten natürlich 1834: 1,7 /„g. In 3 Jahren starb übrigens Niemand daran. Permanenter Verlust wurde auf dieser Station ferner noch durch drei andere Affectionen veranlafst, zunächst durch Delirium tremens, dessen mittlere Frequenz 0,9 /„^ betrug, schwankend zwischen 0,6 und 4,4/,,, welches aber zur Ehrenrettung dieses Geschwaders in 3 Jahren ganz fehlte. Invalide wurden dadurch im Durchschnitt 0,2 %„; ebenso- viel starben dadurch im Mittel. Gelbfieber trat ferner nur im Jahre 1832 und zwar nur auf 2 Schiffen, der Corvette „Favorite in 3 und dem Dampfer „Pluto in 7 Fällen auf, von denen im Ganzen 3 starben. Es stammte aus Fernando Po; doch sind die näheren Umstände, durch die es an Bord gelangte, nicht angegeben. Die mittlere Frequenz betrug somit für die ganze Pe- riode nur 0,8/„„ mit 0,2y„, Mortalität. Aneurismen kamen im Mittel bei 0,4/,„ zur Beobachtung, in 3 Jahren gänzlich fehlend, in den übrigen zwischen 0,6 und 1,2 schwan- kend. Der permanente Verlust war in beiden Categorien gleich grofs, indem er nur 0,1 /„„ betrug, Krankheiten, die sich unter dem Bilde des Icterus dar- stellten, ohne nähere Bezeichnung ihrer anatomischen Basis, hatten eine durchschnittliche Höhe von 1°/^^ und führten nur 1831 einmal Invalidität herbei, somit im Mittel nur bei 0,!/(,(,. Von den übrigen uns interessirenden Krankheiten dieser Station ist noch zu erwähnen, dafs „Gicht in 3 Jahren ganz fehlte, in den übrigen zwischen 0,5 und 3,7 %y schwankte und im Mittel bei 1,1 /oo auftrat. Meningitis und Morbilli traten je einmal auf und erzeugten keinen permanenten Verlust. Ihre mittlere Frequenz war gerade 0,l/,„. Scar- latina und epidemische Cholera fehlten auf dieser Station bisher gänzlich. Dagegen erkrankten an Brechdurchfall oder Cholera nostras im Durch- schnitt jähi'lich 3,5''/,o, die meisten 1832 (10,0%,,), die wenigsten 1833 und 1836 (0,7'%], Niemand 1834. Permanente Verluste fanden dadurch](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2171695x_0099.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


