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Credit: Amerikanische Streiflichter / von Carl Beck. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Francis A. Countway Library of Medicine, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Francis A. Countway Library of Medicine, Harvard Medical School.
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No text description is available for this image![ist ein grofses Elekti'izitätswerk getreten und die Karnikel freuen sich in aristokratischen Ställen ihres ebenso kurzen als nützlichen Daseins. Eine Reihe bedeutender Arbeiten sind in den letzten Jahren aus dieser Stätte der Wissenschaft her- vorgegangen. Die zahlreichen Tillen, zumeist im Besitz von Privat- patienten, sind im Schweizer Stil erbaut. Jede verfügt über eine breite Veranda, auf welche auch mitten im Winter das Bett des Patienten gerollt werden kann, ohne dafs er belästigt wird. Die Gebäude sind in Form eines Kreissegmentes mit der Richtung nach Süden errichtet und die Yerandas mit einem durchsichtigen Glasdache bedeckt, welches gegen Regen und Schnee Schutz verleiht. Mein unvergleichlicher Lehrer V. Langenbeck hat schon Anfang der 70er Jahre die Frei- luftkur dringend empfohlen, zuerst bei seinen Resezierten, er fand aber damals wenig Anklang. 10 englische Meilen von hier entfernt hat sich um den Lake Placid herum eine grofse Yillenkolonie angesiedelt. ]\Ian trifit daselbst weniger tuberkulöse, dafür aber viele anämische Patienten, unter welchen das weibliche Geschlecht hervorragend vertreten ist. Die Szenerie ist überaus schön. Die Berge, welche den spiegelklaren See umgeben, sind die liöchsten der Gebirgskette. Den Wolken am, nächsten ist der Mount Marcy (5337 Fufs hoch). Die Landwege sind zum Teil noch sehr dürftig; wer sich im Walde verirrt, kann sich auf einige Tage Hunger gefafst machen. Voriges Jahr verirrte sich ein unternehmender New-Yorker Kollege und wurde nach 3 Tagen völlig er- schöpft von Holzhauern im Wald gefunden. Er hatte sich heiser gerufen, aber niemand hörte seine Stimme. Nach Norden zu gelangen wir an dem idillysch gelegenen Loon Lake vorbei an die kanadische Grenze. Die Zöllner ihrer Britischen Majestät stellen allerlei kitzliche Fragen, welche wir mit soviel hoheitsvoller Würde beantworten, als es bei den stolzen Söhnen Albions angebracht ist. Bald tut sich vor uns die Ebene des ungeheuren Lorenzstromes auf. Auf einer beinahe 3 Kilometer langen Röhrenbrücke über- schreiten wir diesen berühmten Flufs und werfen nicht ohne Befangenlieit einen Blick auf seine rasenden Stromschnellen. 6*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21176565_0093.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)