Erfahrungen mit weiteren dem Chinin nahestehenden Alkaloiden und einigen ihrer Derivate bei Malaria : ausführliche Mitteilung / von G. Giemsa und H. Werner.
- Giemsa, G. (Gustav)
- Date:
- 1914
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Credit: Erfahrungen mit weiteren dem Chinin nahestehenden Alkaloiden und einigen ihrer Derivate bei Malaria : ausführliche Mitteilung / von G. Giemsa und H. Werner. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![der Parasiten und des Fiebers herbeizuführen, während dieselben Gaben Chinin erfahrungsgemäß nicht genügen, einen gleichen Effekt hervorzurufen (Fig. 22—24). 7. Chinopropylin. Mit diesem Körper, der als Sulfat [(C,,H,,N,0,); H,S0O, 4 11,H,0] angewendet wurde, konnte wegen Spärlichkeit des Mate- rials bisher leider nur ein einziger Fall — eine Malaria tropica — behandelt werden (Fig. 25). Rıgı 25. Wenn es erlaubt wäre aus ihm Schlüsse in therapeutischer Hinsicht zu ziehen, müßte man, da tägliche Dosen von 0,3 g die Parasiten nicht zum Verschwinden bringen konnten, folgern, daß die malarizide Kraft dieser Verbindung, wenn überhaupt, so zum mindesten nicht erheblich größer ist als die des Chinäthylins. Auch dieses würde mit den Angaben von Bourru übereinstimmen, ebenso mit den von Morgenroth (31) bei Trypanosomen und Pneumo- kokken mit den entsprechenden hydrierten Verbindungen gemach- ten Beobachtungen, nach denen der antiparasitäre Charakter des alkylierten Cupreins (Bourru) bzw. Hydrocupreins (Morgenroth) nur bis zur Äthylverbindung steigt, in dieser gleichzeitig den Höhe- punkt erreichend, während sie bei den höheren Homologen wieder abnimmt.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33436010_0015.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)