Pseudogaleni in Hippocratis De septimanis commentarium ab Hunaino q. f. arabice versum / ex codice monacensi primum edidit et germanice vertit Gotthelf Bergstraesser.
- Galen
- Date:
- 1914
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Credit: Pseudogaleni in Hippocratis De septimanis commentarium ab Hunaino q. f. arabice versum / ex codice monacensi primum edidit et germanice vertit Gotthelf Bergstraesser. Source: Wellcome Collection.
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![ergibt sich das aus dem engen Zusammenhang zwischen Nr. 74 und 75 und den Rückverweisen von Nr. 77 (47^bf) auf Nr. 76, von Nr. 92 (59af) auf Nr. 83 und von Nr. 93 (60*e) auf Nr. 83; für die Unvollständigkeit aus dem Schlußwort des Kommentars 64*af.). Somit liegt in unserer Handschrift der Kommentar voll- ständig vor, soweit er jemals existiert hat. — Jünger sind einige andere Störungen. Zunächst die Verwandlung von Sätzen des Kom- mentars in ein مسقم Nr. 65?), umgekehrt die Einbeziehung eines Arena in den Kommentar 40 * ع und der Verlust eines A7un« 17Ye; in allen drei Fällen ist der Text von Hebd. glatt, man muß also wohl annehmen, daß die Störung bereits vom Übersetzer vorgefun- den und vertuscht wurde. Nicht verschleiert, also wohl noch jünger (erst der Überlieferungsgeschichte des Arabischen angehörend) sind die Verstümmelung des Anfangs — dab hier etwas fehlt, beweisen außer der Zusammenhangslosigkeit des Eingangs, die selbst das in Hebd. übliche Maß überschreitet, die offenbar auf ein AZppx zurück- weisenden ersten Sätze —; sowie die Versetzung von 59 e—60* a an seine gegenwärtige Stelle. Neben die Münchner Handschrift trıtt als Textzeuge stellenweise der Exzerptenkodex Cambridge University 1386; vgl. Browne (A Hand- list of the Muhammadan Manuscripts of the University of Cam- bridge, 1900) S. 307£.: „Ff. 244 of 18.3><30.0 c. and 17 ll; large, good old naskh of thirteenth or fourteenth century; rubrications [in meiner Ausgabe überstrichen]; not dated.“ Im übrigen ist die Be- schreibung sehr ungenau und fehlerhaft; sie ganz zu korrigieren, ist mir nicht möglich, da mir nur einzelne Blätter in Photographie vor- liegen. In dem uns interessierenden unten abgedruckten Teil jeden- falls handelt es sich um Auszüge, die 'Ali ibn Riduän aus Text und Kommentar von Ilept 2B8onadwv?) gemacht hat. Zur Ergänzung der 1) Roschers (Die hippokratische Schrift von der Siebenzahl, Paderborn 1913, S. 149 Anm. 200) Auffassung dieses Schlußwortes — Ende nur des ersten Buches des Kommentars, dem weitere Bücher folgten — halte ich für unmöglich, da weder in diesem Schlußwort noch im Titel und Eingang von einem ersten Buch und weiteren Büchern die Rede ist, sondern einfach von dem Buch. „Diesem“ Buch im Schlußwort etwa als „die andern Bücher“ implizierend zu deuten, ist bei dem nichts weniger als knappen Stil von Hebd. jedenfalls un- zulässig. Auch wäre es sicher niemandem eingefallen, ein erstes Buch mitten in einer offenbar einheitlichen Erörterung (Kap. 17 L.) aufhören zu lassen. — S. auch unten S. XV über das Cambridger Exzerpt. 2) Ob es sich in Nr. 69 und 70, wo das Afjuua des Kommentars ebenfalls keine Entsprechung in der lateinischen Übersetzung von TTepi &ßdouddwv hat, auch um einen Fehler in der Überlieferung von Hebd. oder um eine Abweichung des dem Kommentar zugrunde liegenden Textes von dem der lateinischen Übersetzung zugrunde liegenden handelt, ist nicht sicher. 3) Das auffällige Plus gegenüber unserem Hebd.-Text in Nr.6 des Ex- zerptes zu 107e—f (Vergleich mit den Säften) und Nr. 18 zu 55Y e (Empfeh-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28983981_0017.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


