Pseudogaleni in Hippocratis De septimanis commentarium ab Hunaino q. f. arabice versum / ex codice monacensi primum edidit et germanice vertit Gotthelf Bergstraesser.
- Galen
- Date:
- 1914
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Credit: Pseudogaleni in Hippocratis De septimanis commentarium ab Hunaino q. f. arabice versum / ex codice monacensi primum edidit et germanice vertit Gotthelf Bergstraesser. Source: Wellcome Collection.
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![Bewegung viel, so daß sie deshalb nicht in einem Zustand feststehen können. So haftet jetzt die Erde wegen ihres Feststehens an diesen ومع مجه und wir haben oben gesagt: die Erde ist feststehend und 7Ye d steht, und die Dinge wurzeln in ihr und haften an ihr | und halten sie fest; und wir sagen auch: das All ist unbeweglich und steht; ich 2*c meine mit dem All die äußerste Sphäre, mit deren Besprechung wir 2Ycff. im Anfang dieses unseres Buches fertig waren. Was aber Hippo- krates anlangt, so spricht er hier von der Erde allein und sagt: sie ist feststehend und steht in ihrem Zustand; wenn nun jemand sagen e will: | die äußerste Sphäre ist unbeweglich und steht, so fehlt er 2Ve nicht; denn Hippokrates hat im ersten Anfang der Einteilung der 3 Welt dies auch gesagt. Und Hippokrates sagt: alle Vegetation] à nimmt die Nahrung von der Feuchtigkeit, und besonders die Kräuter f speziell; und niemand leugnet dies, | weil die Alten auch insgesamt darin übereinstimmen. Und wißt auch, daß die Nahrung der Wärme 49Y a die Feuchtigkeit ist, wie Hippokrates sagt; denn wenn die Wärme | Gira der Feuchtigkeit ermangelt, geht sie zugrunde und wird zerstört. So ist es jetzt die Feuchtigkeit, die die Wärme festhält und sie wachsen läßt. So kehren wir jetzt zurück und sagen: die Feuchtig- keit ist es, die alle Dinge ernährt und speziell die Kräuter; und sie b ist es, die die Wärme ernährt und mehrt | und sie ausbreitet. !Hippo- krates hat davon oben gesprochen, als er von der Wärme der Sonne sprach und sagte: die Feuchtigkeit ist es, die die Wärme der Sonne ernährt. Und ihr müßt auch wissen, daß nicht ddie Wärme allein durch die Feuchtigkeit die Dinge wachsen läßt | und sie bewegt, sondern 28116 storyeix dies tun, ich meine die Dinge mehren und sie bewegen und sie wachsen lassen?; wenn nämlich die Vegetation eines Dinges von den ccotysix ermangelte, die sie bewegen und sie wachsen lassen, würde ihr das Sein nicht vollständig sein. Denn 31166 2 à nützen | in bezug auf das Sein und das Wachsenlassen der Dinge; welches Ding also eines Dinges von den Dingen ermangelt, ich meine von manchen dieser ototyetx, hat nicht die Kraft 520 vegetieren®, sondern h das Verderben und das Zugrundegehen gewinnt über es die Oberhand ^. So sind wir mit der Erklärung der Bedeutung der Worte des Hippo- krates fertig und wollen uns so | zur Erklärung der Bedeutung anderer Worte wenden. e 6 1 ? Vgl. 32Y ef. (Wärme ohne Feuchtigkeit erlischt) 49Y a (Feuchtigkeiten Nahrung der Wärme). 2 vgl.6Tec (Erde nährt durch die Feuchtigkeit). XI 671 TA croiyeia . . Atpopa’ xai 510 Todro xai ^| fj Kal ro Üdwp . . óárpoga, xa0dmep kai 6 Arp Kal TO Üp.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28983981_0219.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


