Pseudogaleni in Hippocratis De septimanis commentarium ab Hunaino q. f. arabice versum / ex codice monacensi primum edidit et germanice vertit Gotthelf Bergstraesser.
- Galen
- Date:
- 1914
Licence: Public Domain Mark
Credit: Pseudogaleni in Hippocratis De septimanis commentarium ab Hunaino q. f. arabice versum / ex codice monacensi primum edidit et germanice vertit Gotthelf Bergstraesser. Source: Wellcome Collection.
79/236 page 51
![wissen will, soll in 1das Buch des Dichters und des Astronomen Aratos sehen, das er über die Bewegung der Sonne und der Sphäre ge- schrieben hat!; denn er hat dies dort außerordentlich deutlich ge- macht | und hat die Winde und ihre Stellen dargestellt und sie mit einer Vollendung behandelt, in der kein Mangel ist. Was aber uns anlangt, so sagen wir: dieser treffliche Mann lehrt uns, da er uns den Zustand der Einteilung der Winde lehren will, diesen und spricht davon, daß ?sie sieben sind, der eine von ihnen der Wind, der | AryAıWırg genannt wird, und der zweite der, der Qopíac genannt wird, d.i. der Nordwind, und der dritte der, der vóxoz genannt wird, d.i der Südwind, und der vierte der, der Gégupoc genannt wird, | und der fünfte der, der fA&b genannt wird, und der sechste der, der eöpog genannt wird, und der siebente der, der hanapxriac genannt wird 2, Diese Winde! wehen das ganze Jahr. So sind wir mit der Benennung der Winde und ihrer Erklärung und der Erklärung der Worte | des Hippokrates über sie fertig und wollen so zur Erklärung anderer Worte von seinen Worten zurückkehren. 4 sieben Jahreszeiten. . Wie richtig und trefflich ist das Vorgehen dieses | trefflichen und 13v £ff. 62* q(?) vgl. 7*3 Welt; denn er hat angefangen und zuerst die größere Welt geteilt, dann hat er die Sphäre der Gestirne geteilt, ‘dann hat er die Luft ge-/ teilt und ist von dem Hebdomadenverhältnis nicht abgewichen und (aus ihm) herausgegangen. Jetzt nun teilt er auch die Luft in sieben Zeiten. | Er hat sie nämlich bei der ersten Einteilung in die Winde geteilt und von ihnen gesprochen;.dann teilt er sie in die. Zeiten ein, die infolge der Veränderung und des Wechsels der) Luft sind. Denn ?wenn die Luft kalt ist, ist davon die Jahres- zeit des Winters, und wenn sie warm ist, ist davon die Jahres- uécov bé ro0 vórou Kal TOD Zeplpov .. róv Alßa, àvà uécov bé vo0 Zepupou رحن Kal TOD &mapxríou vÓv KOAOUUEVOV kaÜpov, àvà uécov dE TOD dmapkrí(ou ve Kal dm- nAwrou Boppáv. Daneben eine andere Aufzählung von 8 Winden XVI 406 f: ebpoc Boppénc eüpóvoroc, &précrnc (8v xai xabpóv vivec óvoudZovav) Zépupoc My, vóroc, &ümapkríac und Reste einer Aufzählung von 8 Winden XVI 400: vöroc, eüpóvoroc AıßWbvoroc. Noch mehr Winde werden genannt 511 408 f.: xaıklac My; eüpoc vóroc eüpóvoroc, Apyecrnc;, dmapkríac O0pakíac; Mecnc; qowixíac; Céyupoc. 8 bei Galen und ebenso unten 17VYef. gelten yeıuWv als o póc Kai wuxpöc, Bepoc als £npóv xoi 0epuóv (und z. T. q6iwónwpov als wuxpóv Koi Enpóv) XV1291. 355. 371. XVILA 28f. u. ö.; außerdem noch £op als 0cpuóv .1522 xai óypóv XV 87. XIX 486. Vgl. jedoch noch die nächste Anm. 4 [e] Eb*a](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28983981_0079.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


