Theatrum machinarum molarium, oder Schau-Platz der Mühlen-Bau-Kunst ... / Ausgefertiget und zusammen getragen von Johann Matthias Beyern und Consorten. [Anhang].
- Jacob Leupold
- Date:
- 1735
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Credit: Theatrum machinarum molarium, oder Schau-Platz der Mühlen-Bau-Kunst ... / Ausgefertiget und zusammen getragen von Johann Matthias Beyern und Consorten. [Anhang]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![— — ]y Kapitel / $ott Denen lehren. §• i. (föf£)3n 5Bef)r ig gtcidjfam ein im Baffer befegigter ©amtn von (Steinen ober £otg, vermietet#beffen eingieffenberStrobmaufgebdmmet,bagerbober unb tieffer wirb, imb feinen gauff bureb einen habet) gemachten ©raben, nach einer sieben ©egenb nehmen ntug. §. 2. 3nmTempel: Bcmtvon einengrcffenStrobm ein30Utf)i;©eaben foll abgeleitet werben, fo wirb nicht fo viel Baffer von Strobm hinein taugen, alö man notbig f)at *bannem* herc burd) cergteicbenBebte offterö alleö Baffer in bie ©raben gebracht wirb; eö giebtaber berfelben bauprfdebtieb $weperlep Wirten, nemli&Slnfijiebe^Bebre tmb UberfalP Bebre. $. 3. Bai? nun beö s2atßiebe=Bcbrö*eigentlicbe Conftruaion anlanget, fo begebet folcbeö auö einem $eerb unb glutb; s25ette. ©er £eerb wirb auf eben bergteicben s2trr, wie bepm ©runfcBercfcTab.lv. ge^eigetworben,erbauet; hinter ben$eerbfommt basgtutff 4 25etteg Tab. V. Fig.3. biefeö wirb 6 big 8 ©llen langgentacbet, bainit baö berabfebieffenbe Baffer nicht fo gleich an bett gadffSSaume b nieber fdftet, unb fclbigen jdmmt ben £>eerfc fahlen unterwdfchet, fonbern feinen ^bfcbu§ bet) i über baö glutff^Settc nehmen muff SUtfben gacf)‘25aum fbmmt baö ©riegBcrcf w xy z Fig. 4. $u flehen, tmb werben bie äufcrjlen ©neff Säulen z unb w mitben&br^Bdnben A w unb A z ebenfalls wie bet) bem ©runb^Bercf getebret worben, verbunben. 3ft ber glu§ fefjr breit, bag ein folci) grog Behr, wie unfer gtig vorgellet, erforbert wirb, fo muffen jwifc&en bie bepben an ben Ufern gefegte ©rieff Sauten w unb z Fig. 4. noch anbere $u flehen f out men, unb pfleget man gemeiniglich von w in ber Beite nach 7 ober 8 ©Men bie anbere ©rieff Saute / $u fegen, bann bie britte m nach eben ber Beite, neben biefe bie vierbte », unb jwar fo, baj} nur ein (Schuß' Söret vor bepben flehen fan, u.f. w. jwifchen w l unb / *» fommen jwet) Seg^fogen 0 $u flehen, biefe werben mit bem Spann lieget p verbunben, bamir man bie Schüt trerer <7 nach belieben einfeßen, unb wieber herauf nehmen fan; ferner fotl man hinrer bie beppett flebenben ©rieff Sauten m unb « bret) Pfahle r Fig.5. floffen, auf fotchc bie Soch^Scücfe j legen, unb im bittet ber ©rieff'Sauten ^ unb » ein$apffen,bamitbaö©rieg:Bercf bem ©ruefe beö Bafferö wibergehen möge, unb biefeö thut man auch auf bem £eerb, wenn man tue ©rieff Sauten m unb n gteichfamanbie^och^tücfe t mit Scbwalbemgefcbwdngten gapffen, anhdtfget ober anefert; über biefe3^cD^ * wirb enbtich bie Schuß* 25rucfe« geteget, fo ig baö Behr fertig. $. 4- ©ergteichen 2lufjicbe=Bebr gnbet man gemeiniglich an Oertern, wo baö Sanb niebrig, unb Die gtitffe wenig ©efdtle haben: *©enn man auf fotchem @rbreich gttffenbe Baffer gemeiniglich fo fpannet ober bdmmet, bag ge bep nahe bem Ufern bes l?anbe^ gleich gti flehen fommen; bamit nun bep anwaebfenbenBaffern bas baran tiegenbeSanb, at^ Jetber, Bicfen, |>ötger,unb bergteichen, nicht fo leicht überfchwentmet unb erfduffet werben fottnen, fo bauet man ein bergteicben Beb.r, welche^ auch gar gute©ienge thut, magen man bengach ^öaum beffetbigen fo tieff 511 tegen pgeget, atö beä gtuffes ©runb ober untere gtache ig, fo hoch nun bergtug attfgebdmmet werbert fan, (welches burch^utffe ber Baffer'Bage Cap.i. gefunben wirb,) fo hoch muffen bte Schug Kreter getnachet, unb auf ben gach;^3aum gefeget fepn; biefe fonnen benn nach Proportion be^ anwac&fcnben Bafferff wenig unb viet, nachbem ftch ber glug gefchwinbe rbcr tangfam ergteffet, au^gejogen werben, wobttreh ber gtug fo lange in feinen Ufern erhatten wirb, big enbtich ba£ Baffer geh fo ergieffet, bag eö auch baö £anb überfchwemmen würbe, wenn gleich rein Behr ober Tiubtc allba wäre. 53on ^>61§ernt:n Uberfaü^Bct>ren. <5.5. gerncr werben bte Behre auch foangeteget,bag alleö ubrigeBaffer über biefetben hinweg fcöteffen fan. f. \ . §. 6. ©ie eigentliche ©rbanung unb 53efchaffenheit fjat feine weittduffrige ©rjehfung nothig, nachbem baö s2tuftiehe'Bet)r umgdnblich befchricben worben: ©iefeö begehet nun au? bem^eerb, gach^Saum, gturh^25ette unb ^ehr-Banben; wenn man bemnachbep vorigen griffe Tab. V. baö ©rieg^Bercf w x y z Fig. 4. weg tdffet, fo geilet fetbiger ein Uberfatl^Behr vor, nach welchen man ben £>eerb, baö glutff 'Sette, unb ßehr^Bdnbe, wie bep Dem ©runb-Bercf unb ^uf5uhcs Behr getehret worben, befegigen fan,foiggefchehen was man verfanget. §.7.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30458109_0042.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)