Volume 1
Handbuch der physiologischen Methodik / unter Mitwirkung von L. Asher [and others] ; herausgegeben von Robert Tigerstedt.
- Date:
- 1911-1914
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Credit: Handbuch der physiologischen Methodik / unter Mitwirkung von L. Asher [and others] ; herausgegeben von Robert Tigerstedt. Source: Wellcome Collection.
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![damit die Flüssigkeiten abfließen, oder er hat rinnenartige Gänge, Avelche zu einem Loch im Tisch führen. Zu demselben Zweck können die Ränder des Tisches etwas gelioben sein. Unten wird an den Tisch oft ein Apparat für künstliche Respiration angebracht. So ist z. B. zu diesem Zweck bei dem Tisch, welcher in unserem Laboratorium gebraucht wird, ganz niedrig über der Diele ein Brett augebracht, welches durch vier Sprungfedern fest- gehalten wird. Der Apparat für künstliche Atmung (vom Mechaniker Ch. Verdin in Paris) und der Elektromotor, welche an diesem Brett ange- bracht sind, übertragen dank diesen Sprungfedern keine Stöße auf den Tisch. Fig. 13A. Unter dem Tisch kann sich auch ebenfalls ein Kasten für Instrumente I befinden (Roussy), Um eine Verunreinigung der Tiers durch das bei der Operation fließende Blut und durch andere Flüssigkeiten zu verhüten, hat Malassez^-^) vorge- schlagen, auf den Operationstisch oder das Operationsbrett einen siebartigen Metallrahmen, „lit grillage d'op^ration aufzu- legen. Die Schnüre oder Stricke, mit denen das Tier angebunden wird, werden durch die Löcher, welche im ^[etallrahmcn des Siebs sind, oder bei kleineren Tieren irgendwo in der Mitte des Siebs, durchgezogen. Um das Demonstrieren zu erleichtern, und auch zu anderen Zwecken, wird das Tischbrett bei einigen Tischen beweglich gemacht. Es Fig. 13B. wird entweder 1. das Fußende des Tischbrettes mit Angeln befestigt und das Kopfende kann dann gehoben werden (]\roro- chowez, Roussy 34))^ oder 2. die Querachse verläuft in der Mitte des Tisches und gibt so die Möglichkeit, nach Belieben das eine oder andere Ende des Tisches zu heben (der Tisch unseres Laboratoriums), oder 3. das Tischbrett hält sich auf einem Kugelscharnier und kann durch Festschrauben in der beliebigen Lage fixiert werden (Morochowez). Schließlich kann der Tisch aus zwei selbständigen Hälften bestehen, einer vorderen kleinen und einer hinteren größeren; diese können je nach der Größe des Tiers jede einzeln oder auch beide zugleich gebraucht werden (Voinitsch-Sianogensky). Im letzteren Falle ist es, wenn man beide Hälften](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21465721_0001_0043.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


