Das Herz und seine Bewegung : Beiträge zur Anatomie, Physiologie und Pathologie des Herzens, des Herzbeutels und des Brustfelles / von Josef Hamerník.
- Hamernjk, Joseph, 1810-1887.
- Date:
- 1858
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Credit: Das Herz und seine Bewegung : Beiträge zur Anatomie, Physiologie und Pathologie des Herzens, des Herzbeutels und des Brustfelles / von Josef Hamerník. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![blassten Hautdecken von der das Gehirn durchfeuchtenden Flüssigkeit leicht zu unterscheiden, welche Zustände man in irrthümlicher Weise als Anämie des Gehirns bezeich- net, so wäre der jedesmalige Befund des Gehirns auch viel leichter zu deuten. Daraus folgt nun von selbst, dass man bei der Beur- theilung der in einem Cadaver vorhandenen Menge des Blutes vom Zustande des Gehirnes abstrahiren müsse. Ro- kitansky (Pathologische Anatomie. Wien, 1855. 1. Band p. 372) sagt: „Das rrünste Bild der Anämie geben Leichen von Personen, die an Hämorrhagie gestorben sind; Col- lapsus und Blässe des Körpers und der Organe, keine oder sehr blasse Todtenflecken, dabei sehr entwickelte Muskel- starre, zusammengezogenes, den Anschein von concentri- scher Hypertrophie darbietendes Herz, Blutleere desselben und der Gefässstämme, zumal der Arterien, Verengerung derselben. Bei fetten Personen mit weisser Haut hat die allgemeine Decke eine wächserne Blässe. Ich kann nicht angeben, ob in dieser Characteristik der Verblutung das Gehirn aus den angeführten Gründen nicht erwähnt er- scheint, oder-ob dasselbe in der Angabe „Blässe des Kör- pers und der Organe einbegriffen ist. Im letzteren Falle würde der Befund den Verhältnissen einer Leiche nicht entsprechen, wenn ein früher gesunder Mensch rasch einer Hämorrhagie unterliegt. Ferner würde sich zwischen dem citirten Befunde und jenem an Leichen früher gesunder In- dividuen, wenn solche einer rasch verlaufenden Krankheit, als Typhus, Pneumonie, Cholera epidemica, Scarlatina und dgl. m. erliegen, keine Analogie auffinden lassen, obwohl das Wesen und die Bedeutung dieser Todesarten so ziem- lich dieselbe ist Der citirte Befund ist nur an Leichen von solchen Individuen zu sehen, welche bereits vor der letzten Hämorrhagie leidend waren, und wo die letztere am tietunde des Hirnes nichts verändert hat. In der oben citirten Anmerkung versuchte ich es, die bekannt gewordenen Befunde an den Köpfen von Decani- tirten zu erklären, und als Beweise meiner neuen Lehre zu verwerthen. Aus dieser Erklärung dürfte es sich ergeben haben, dass an den bekannt gewordenen Befunden von o-e- kopften Indiv.duen so Manches erst während der Obduc- tion entstanden, wie dies bei den Leichenöffnungen im All- gemeinen nicht gar so selten ist. vorhanden^ 5f°hr1eibunS d?r innerhalb der Schädelhöhle a oi handenen Veränderungen ist es insbesondere wichtig, die- sen Umstand nicht zu übersehen. So ist das am Sc üi ]-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22284096_0017.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)