Buch der Bündth-Ertznei / von Heinrich von Pfolsprundt, Bruder des deutschen Ordens. 1460 ; herausgegeben von H. Haeser und A. Middeldorpf.
- Pfolsprundt, Heinrich von, active 1460.
- Date:
- 1868
Licence: Public Domain Mark
Credit: Buch der Bündth-Ertznei / von Heinrich von Pfolsprundt, Bruder des deutschen Ordens. 1460 ; herausgegeben von H. Haeser und A. Middeldorpf. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Francis A. Countway Library of Medicine, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Francis A. Countway Library of Medicine, Harvard Medical School.
130/240 page 80
![die in die glider fein, alfso mith dem bighen. wenn krump fein beffer CLV gerade tzw machen, den geftraekte bein, das fie fich bögen lofsenn. Wie du die hende [ vnd finger binden vnd heilen falt, die wundt fein. 5 Item kompt dir einer tzw, vnnd ift harth wundt vber die finger, ader vber die handt, ader hinder die handt in den arm, auffsen ader innen das geeder, szo lege im kein plafter dor vber, das do zceugeth als ..nn zciheplafter, ader des gleichenn, we[nn] es zcüheth im tzw vil eiters tzw, vnnd wer tzw lang, wen die odernn fünft vonn natur vil 10 eiters tzw brengen. vnnd vnder dem zeihe plafter erfawlenn im die odernn, vnnd wirth dor von lam. wiltu ön vor lerne bewarenn, szo lege im die roten heilfsalben dor vber. vnnd das rofsenöll, vonn dem leinöl gemacht, in die wunde vnnd vmb die wunde geftrichen. vnnd gib öm den wundtrangk. haftu der roten fsalben nicht, szo lege im 15 ein brawn zcogk dor vber, der nicht vaft zceügth. den findeftu in dem buche hirnach gefchrebbenn. vnnd lege im die finger nicht vber .x. tage vff das rieht bret. dornoch binde öm ein groffsen ball in die CLVI handt J das fich die finger enwenig bigenn dor vber, vnnd lofs im die dor vff ligenn bis fie fchir geheilenn. ader lege im die finger vff ein 20 folch gericht breth, in mafs als der ball, szo thu im denne das breth ader den pall vonn der handt. Auch szo lege im hinder der handt, do er wundt ift, vff den arm ader vff das bein, ein ftarekes plafter, das czw den brachen gehorth, ader hinder die wunden, als du hir- nach wol finden wirft. Ift der fchade vmb die handt nohn ader in 25 der handt, szo lafs das plafter ann den elböghen gehen. Ift der fchade vaft gros, szo las das plafter aber an den leip gehen, des gleich thu das denn beinen. Auch ift e— ber vaft gefwollenn, szo wirft du aber wol finclenn hin denn im buch, was plafter dor tzw die- neth. die lege vber fso lange, das die hittze vorgeheth. Auch als vff 30 du ön bindeft, fso szalbe im die odernn wol mith dem leinöle, vnnd lege im die ftarken plafter hinder denn wunden vff die adernn. du Ci.Vli magft in auch wol vnder die plafter, die ftarck fein, mit dia J aldia schmerenn, die vonn heifsenn dingen gemacht, doromb das im die odernn nicht erftarrenn. vnnd als vff du ön bindeft, szo richte im die finger alwegen. vnnd halth fie im veft mith dem fmereun. vnnd dor 35 nach binde im fie wider vff den ball, ader vff das holtz. alfso magftu](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21072140_0130.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
No text description is available for this image
No text description is available for this image
No text description is available for this image