Jacob Böhme und die Alchymisten. Ein Beitrag zum Verständniss J. Böhme's. Nebst zwei Anhängen: J.G. Gichtel's Leben und Irrhümer und über ein rosenkreuzerisches Manuscript / von G.C. Adolf von Harless.
- Gottlieb Christoph Adolf von Harless
- Date:
- 1882
Licence: Public Domain Mark
Credit: Jacob Böhme und die Alchymisten. Ein Beitrag zum Verständniss J. Böhme's. Nebst zwei Anhängen: J.G. Gichtel's Leben und Irrhümer und über ein rosenkreuzerisches Manuscript / von G.C. Adolf von Harless. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by The University of Glasgow Library. The original may be consulted at The University of Glasgow Library.
36/212 page 22
![„fommeit wirb. Scityrenb cs l)ier 'jweifedjnft erfdjeinen tarnt, ob baö „won mir bebeute „won meiner fPcrfon (de me) ober „won mir aus (ex me) im ©egenfai} ,511 I)öderer @rleud)tung, traft beren er „angeigt, fo begegnet er anbermärtö beutlidjer feine Hoffnung. @0 über ein Scdjr fpäter in einem 23rief an benfelben 6. 0. ©nbetn oom 1. ©ec. 1619. Vad)bem er wort)er gefagt, baf) jeijunb faft atteS in 23abel ift itnb wirb ein großer Vi§ gefd)et)en u. f. iw., fät)rt er fort: „2lber nnterbeffen grünet bie gilie im 2^al, twiber weld)e ber „leigte 21ntid)rift Verfolgung erreget, ba bann fein ©nbe fommt, benn „bie Gsrfdjeimtng be§ Ferrit erftieft il)it. — S)od) werben meine „@d)rtften 5itr Seit iwot)t bienen; benn e§ tommt eine Seit „wom Ferrit, bie nid)t auö bern geftirnten Fimmel ift. — „Sn ber ginfternifj ber SJlitternadjt, fycifst eS im fPoftfcript bes 23rief3 an 21 brat), won Ar a n f enb er g wom 20. Februar 1623, „get)et eine „@onnc auf, welche it)ren <2d)eiit auö beit |enfualifd)en ©igelt] cfyarten „ber Vatur aller Sefett, auS bem geformeten, ausgefprebenen „ttnb wie ber auSfpredjenbeit Sorte nimmt; mtb bas ift bas „Sunber, beffeit fid) alle Voller freuen. — Hub unter feinen <Sdirif= ten, bie 51t biefer Seit „iwot)l bienen, nennt er al8 „gar ein twun- berfd)ßn 23 üd) l ei n bie (Schrift won beS 9Jfenfd)ett breifachem geben (de triplici vita hominis), beim fie „t)anble fonberlid) won „ber fd)bnen güten1), weld)e ©ott ber lebten Seit gün = „nen wolle (23r. an (Sari wen ©nbent wom l.Secember 1619). ©iefe „giliengeit, barin beS Teufels ©erid)t unb wiete f)ol)e ©e= t)einmiffe follen offenbar werben (won beit brei fpriitcipieit göttlichen 0 ®ic Sitte, Wer Sitieiijtoeig ift ber neugeborene ©eift, ©briftuS in un§, loic beim and) bei ben 2tfd)tymijtcn lilium unb lilii flores $ur 'Acjeirimung fiir Mer- curius unb feine SBirffamfeit in ber tinctura philosopliorum, ber quinta es- sentia sulphuris, bient. u. 2t. Rulaud, lex. alch. s. v. lilium. (Sbcnfo ift ber bliibeube Sitienjlueig bie cmbteinatifcbe SBcjeic^nuug beb Bictb ber „gütbinen Sunft, og(. 3. 23. bn« Titelblatt beb öudj« de Alchimia opuscula complura ve- terum philosopliorum, Francof. ad Moen. 1550, 4to— oter rosariuru philo- sophorum mit ben giguren in ber turba pliilosophorum 2). II. ©. 200 fgg.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24927028_0036.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


