Beschreibung allerfürnemisten mineralischen Ertzt unnd Bergkwercks Arten, wie dieselbigen, unnd eine jede in Sonderheit jrer Natur und Eigenschafft nach, auss alle Metaln probirt und im kleinen Fewer sollen versucht werden : mit Erklärung etlicher fürnehmer nützlichen Schmelszwerck, im grossen Fewer auch Scheidung Goldts, Silbers, unnd and erer Metaln sampt einem Bericht dess Kupffersaigerns, Messing brennens, und Salpeter siedens auch aller saltzigen Minerischen proben, und was denen allen anhengig in funff Bücher verfast, dessgleichen zuuorn niemals in Druck kommen ... Auffs newe an vielen Orten mit besserer Aussführing, und mehrern Figurn / erklert durch Lazarum Erckern.
- Lazarus Ercker
- Date:
- 1580
Licence: Public Domain Mark
Credit: Beschreibung allerfürnemisten mineralischen Ertzt unnd Bergkwercks Arten, wie dieselbigen, unnd eine jede in Sonderheit jrer Natur und Eigenschafft nach, auss alle Metaln probirt und im kleinen Fewer sollen versucht werden : mit Erklärung etlicher fürnehmer nützlichen Schmelszwerck, im grossen Fewer auch Scheidung Goldts, Silbers, unnd and erer Metaln sampt einem Bericht dess Kupffersaigerns, Messing brennens, und Salpeter siedens auch aller saltzigen Minerischen proben, und was denen allen anhengig in funff Bücher verfast, dessgleichen zuuorn niemals in Druck kommen ... Auffs newe an vielen Orten mit besserer Aussführing, und mehrern Figurn / erklert durch Lazarum Erckern. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![af geuß daran beylaufftig ſo viel ſcheidwaſſer / zur Goldtprob gemacht) Soluiren. A daß es vber die roͤllein eine halben zwerch finger gehe / ſtopffe das ſcheid⸗ a koͤlblein oben mit einem hartgedreten papier zu daß kein dunſt herauß Ming) gehe / vnd ſetze es alſo in ein darzu gemachtes Eyſern oder Meſſings Al | Fuͤßlein ober wenig gluͤende koln / daß das ſcheidwaſſer anfahezu ar⸗ img beiten / ſo wirdt das ſcheidkoͤblein braun werden: laß es aber nicht zu Im ſehr vnnd jehlingen arbeiten / vnd ſo es ſolches thet / ſo hebe daskoͤlblein hug. ein wenig vom feuwer / ſetzes dann wider auff / ſo lang biß das ſcheid⸗ gu waſſer außgearbeitet hat / vnd das koͤlblein wider weiß wird. Dannſo geuß das ſcheidwaſſer wider ab / vñ ein newes ſcheidwaſſer darauff / ſetze | es abermals mit dem fuͤßlein ober das kolfeuwer / vnd laß es arbeiten: unn Das geſchicht darumb / ob das erſte ſcheidwaſſer wer zu ſchwach wor⸗ den / vnnd hette etwas am Silber zu ruͤck bey den roͤllein gelaſſen / daß hn das ander Scheidwaſſer ſolches wider angreiffe / vnnd es rein mache. ann Mercke auch daß du das ander ſcheidwaſſer zu letzt in den groſſen blaſ⸗ ann, ſen wolarbeytenlaſſen ſolt / damit die roͤllein gar rein werden: als dann mn] geuß ſolch ander ſcheidwaſſer / zuvngebrauchtem ſcheidwaſſer / dann es Inn elm bat noch ſeine ſterck wie vor. e ( Nachmals geuß rein ſüß warm waſſer auff die rollein(doch regen agen. 1 ie waſſer iſt am beſten darzu) laß ein wenig ſtehen / geußes ab / vnd wider n fig ander warm waſſer darauff / vnnd ſetz das koͤbblein mit den roͤllein vber W ein kolnfewer / laß es ſieden vnd in groſſen blaſſen arbeiten / hebe es dann „N ab / ond geuß das waſſer wider dauon:ſolches thudreymal mien | 1 waſſer / damit ſich das Silberig ſcheidwaſſer / daß noch an den roll in hanget rein abſuſet / dann ſo iſts genug. Sodieroͤllenalſo rein abgeſuse n | wu zefuſt l | ſein / ſo geuß die gar melich mit dem letzten ſuſen waſſer herauß / in ein Inn Ib 4 I, — == = — — — N fi 15 glaͤſern abſuß ſchelligen / vnd das waſſer dauon ab (ond hebe die güldene | roͤllein mit einer reinen kornzangen / auß dem abſuß ſchaͤlligen / vñ leg ſie | nt auff ein rein tüchlein / ſo zeucht fich das vbrige wagferdarcihn/onnd wer⸗ il INT den die roͤllein ſchoͤn braun ſehen. {14 5 RE BER a 115 Darnach chu ſie in das guldene ſchällichen ſetze fie in einen Pro⸗ gr auge dl bir ofen / jedoch nicht in die jehlinge gludt / vnd glůe die wol auß / ſo wer⸗suglien. f 1 bah den ſie ſchoͤn als ein rein Goldt. So diß vollbracht fo nimb ſolch zwey eh roͤllein wiege fie gegen einander / ſeind ſie am gewicht gleich / ſo N ni haſtu recht Probirt / leg ſie darnach zuſammen in die eine wag ſchal / |} nit vnd wieg ſie gegen dem karat gewicht / wie viel ſie dann wegen / ſo vicl 1 N ai helt eine marck gemiſchtes Goldes am feinem Goldt / allein dabey iſt zu N. cha, nercken daß man die waſſerſchweren / ſo viel das waſſer hinderſich bey 1 ur | ben gälbenwölleingela fen von ſelchem dalteingll gem gewicht ab⸗](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33551728_0129.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)