Botanische Mikrochemie : eine Anleitung zu phytohistologischen Untersuchungen, zum Gebrauch für Studirende / ausgearbeitet von V.A. Poulsen ; aus dem Dänischen unter Mitwirkung des Verfassers übersetzt von Carl Müller.
- Viggo Albert Poulsen
- Date:
- 1881
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Credit: Botanische Mikrochemie : eine Anleitung zu phytohistologischen Untersuchungen, zum Gebrauch für Studirende / ausgearbeitet von V.A. Poulsen ; aus dem Dänischen unter Mitwirkung des Verfassers übersetzt von Carl Müller. Source: Wellcome Collection.
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![(Naegeli 1849) genannt worden. Aus dem Thailus der Fucaceen wird sie leicht mit 40 °/0 Alkohol ausgezogen, wo- durch das Chlorophyll sich nicht extrahiren liisst. Durch geriuge Siiuremengen wird das Phycoxanthin blaugriin; Alkalieu habeu, wie das Licht, ') keine erhebliche Wirkung. 35) Phycophaein [Millardet]. Braun. In Wasser loslich, in Alkohol nicht. Nåhere Untersuchungen wunschenswertb. Kommt im Fucaceenthallus mit Chlorophyll und Phycoxanthin gemengt vor. b) An Ze 11 saft gebunden. [Anthoxanthin; iiber eine gewisse Form siehe S. 77.] 36) Anthocyan [Marquart; Kyanin Frémy & Cloezj. Der blaue Farbstoff vieler Blumen. Das den rothen und violetten Zellsaften eigenthiimliche „Ery tbrophyll ist wahrscheinlich identisch damit oder nur eine Modification davon. Durch Saure werden anthocyanhaltige Zellen roth, Alkalien machen sie wieder blau (ganz wie es mit Lakmus der Fail ist); wirken die Alkalien liiugere Zeit hindurch, wird die blaue Farbe in eine griine, gelbgriine oder gelbe ubergefiihrt. Doch ist die Meinung geaussert worden, dass diese letztgenannten Nuancen mittelst eines im Zellsaft vor- handenen, Eisen griinenden Gerbstoffes hervorgebracht werden sollen, dessen gelbe Kaliumhydroxydreaktion die Farben- miscbung hervortreteu lassen soli.2) ') Vergi. jedoeh Petit 1. c. s) Iliermit sind jedoeh dio Einwendungcn Sachsse’s 7.u vorgleichen. L. c. p. 7 G.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28059943_0100.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


