Die hypodermatische Injection der Arzneimittel : nach physiologischen Versuchen und klinischen Erfahrungen / bearbeitet von Albert Eulenburg.
- Albert Eulenburg
- Date:
- 1865
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Credit: Die hypodermatische Injection der Arzneimittel : nach physiologischen Versuchen und klinischen Erfahrungen / bearbeitet von Albert Eulenburg. Source: Wellcome Collection.
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![vor. Rosenthal (Wiener med. Wochenschrift 1864 Nr. 33) empfiehlt dieselben bei Intermittens hartnäckiger Art und bei Neuralgieen] auch er fand I4 — 2 Gran genügend. — Saemann (1, 0.) bewirkte durch zwei Injectionen von je 2 Gran in einem Falle von Intermittens tertiana Heilung, nachdem 9j innerlich ohne Erfolg gereicht war. — Nach Erlenmeyer (1. c.) ist der Erfolg sicherer und schneller, die Dosis kleiner, die Application angenehmer, als bei innerer Anwendung des Mittels. — Auch Zülzer (Wiener Med. Halle 1864 Nr. 38) sah nach Injection von 3 — 8 (!) Gr. schnelles Yerschwinden der Anfälle; doch ge- lanff es nur sehr schwer, die bestehenden Milztumuren dadurch zur Rückbildung zu bringen, und Z. glaubt daher dieser Be- handlung der Intermittens im Allgemeinen nicht das Wort re- den zu können. Ich möchte mir die Frage erlauben, ob Z. hofft oder den Beweis vor Augen hat, dass sich durch die in- nere Behandlung die Zertheilung zurückbleibender Milztumoren in kürzerer Frist erzielen lasse ? Uebrigens wurde erst kürzlich hier in der Klinik des Herrn Prof. Mos 1er ein Fall beobach- tet, in welchem nach wiederholten Chinin-Injectionen eine be- deutende Verkleinerung und ein Verschwinden des nach Inter- mittens bestehenden Milztumors constatirt werden konnte. Die rasche temperaturvermindernde Wirkung der Chinin- Injectionen wurde in einem Falle von Febris remittens, den ich vor Kurzem zu beobachten Gelegenheit hatte, sehr deutlich con- statirt, indem von Stunde zu Stunde Messungen der Temperatur vorgenommen wurden. Der Fall betraf einen 19jährigen, anämisch aussehenden Mann, der früher längere Zeit an Intermittens gelitten hatte und jetzt nach mehreren Frostanfällen im Qnotidiantypus von einem Fieber mit remittirendem Charakter heimgesucht wurde. Fat. erfreute sich im Uebrigen vollkommener Gesundheit. Milzvergrösse- rung war deutlich zu fühlen. Die Morgen- und Abend-Temperaturen betrugen: Am 23. November (Morgens 8 Uhr) 38,8 C. (Abends 6 - ) 40,3 24. - Morgens 38,8 Abends 40,4 25. - Morgens 38,8 Abends 40,0 Am 26. Nov. stundenweise Messung, die folgendes Resultat lieferte: Voi-mittags 8 Uhr 38,6 C. 9 - 38,8 10 - 39,0 Kulenburg, Hypodermatljoh« Injectlon. . ij](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22270772_0225.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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