Handbuch der allgemeinen und speciellen Gewebelehre des menschlichen Körpers : für Aerzte und Studirende / von J. Gerlach.
- Gerlach, Joseph von, 1820-1896.
- Date:
- 1848
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Credit: Handbuch der allgemeinen und speciellen Gewebelehre des menschlichen Körpers : für Aerzte und Studirende / von J. Gerlach. Source: Wellcome Collection.
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![feil ifi der Mitte des Scliaftes erscheint, Fig. 159 f, die Rindensubstanz, welche, das Mark umgebend, sich als eine bald mehr homogene, bald mehr streifige Masse präsentirt, Fig. 159 e, und end- lich dunkle, die Rindensubstanz circulär umgebende Linien, Fig. 159 d, die ih- ren Grund in einer eigenthümlichen An- ordnung, der den Haarschaft bedecken- den Epithelialzellen haben. An der Rindensubstanz kann man in ^''i^«^''- stanz des der Regel, der Länge des Haares nachHaarschaftes. verlaufende Streifen unterscheiden, wel- che erst gegen die Spitze unkenntlich werden, an der Wurzel des Haares aber immer stärker hervortreten. Zuweilen gelingt es, Haare in der Richtung die- ser Streifen zu spalten, wobei man sich überzeugt, dass die letzteren der opti- sche Ausdruck einer eigenthümlichen Faserung sind. Die Darstellung dieser Fasern s^elinot am frischen Haarschaft nur sehr unvollkom- men, dagegen lassen sich Haare, w^elche einige Stunden in concentrirter Schwefelsäure ge- legen haben, Fig. 160 B, ziem- lich leicht zerfasern, und man überzeugt sich alsdann, dass die Rindensubstanz aus band- artig platten, geraden und ziemlich steifen Fasern be- steht, welche bald lichter, bald dunkler gefärbt sind, und de- ren Durchmesser nicht über 0,0025' hinausgeht. Diese Fasern, von welchen die brei- teren dunkel, und verhält- nissmässig stark contourirt er- scheinen, theilen und vereinigen sich häufig untereinander. Ausser diesen Fasern, kommen gegen die Haarwurzel noch dunkle spindelförmige Körper in der Rindensubstanz, Anfangslheil des Haares in seinem Balge gelegen, a) Ilaarbalg, b) äussere Wur- zelsclieide, < ) innereM^iir- zelsrheidc, d) Epitheiium des Haares, e) Rindensub- stanz, f) Marksu])slanz des Haares, g) Haarkeim. Vergrösserung 200. Fig. 160. A) ein Kopfhaar, welches zwölf Stun- den in concentrirter Kalilcisung gelegen, ß) ein drei Stunden mit concentrirter Schwefelsaure behandeltes Kopfhaar. Vergrösserung 25o.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21513156_0499.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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