Gewebelehre mit besonderer Berücksichtigung des menschlichen Körpers.
- Schiefferdecker, Paul, 1849-1931.
- Date:
- 1891
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Credit: Gewebelehre mit besonderer Berücksichtigung des menschlichen Körpers. Source: Wellcome Collection.
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![in Chrom-Ameisensäure oder Platinchlorid ('/, °/0) und Färbung in Häma- toxylin (Delafield), dann Safranin. 2) Speciell für die achromatische Kernspindel: Fixirung von Salamanderlarven in Plantinchlorid (1/10 Ins ' 8°/0) nach 24 Stunden Auswaschen in Wasser, Eärtung in steigendem Alkohol. Kiemenblättchen oder Mundbodenplatte, Färbung in Bämatoxylin (Dela- field) oder in Cochenillealaun (Czokor). untersuchen in dein sehr schwach Licht brechenden Methylalkohol. Präparate nur wenige Tage haltbar. ci Ceritrosomen and Polstrahlung. 1) Eodenzellen der Lepidopteren: z. B. die in den Puppen des Mondvogels (Pygaera bucephala) an der Rückennache gelegenen, als helle kugelige Körper erscheinenden Hoden, während des .Monats .Mai bis zum Beginn des Juni. Fixirung in Flemmng's Chrom-Osmium-Essigsäure (1/2 Stunde), Celloidin, Safranin oder Häma- toxylin (Platner 2, 111. p. 344). 2) Eizellen zweier Nematoden: Leptodera nigrovenosa Sehn. (Ascaris nigrovenosa) aus der Lunge von Rana tempo- raria und Ascaris megaloeephala, des grossen Spulwurms des Pferdes. Die erstere besonders geeignet, um den Ablauf der Processe am leitenden Ei zu studiren, die zweite zum Studium der fixirten Eier. Man vergleiche hierzu die Arbeiten von E. v. Beneden (Archives de Biologie IV.), E. v. Beneden et A. Neyt (Bulletin de l'Acad. royale de Belgique III serie, XIV. 1887) Nussbaum (1. XXIII), Boveri (3. XXI. XXII). d) Küllikkk empfiehlt Serienschnitte von Eiern des Siredon aus den ersten Furchungs- Btadien, die in ('hromessigsäure fixirt, mit Boraxcarmin prachtvolle Bilder ergäben, auch der achromatischen Theile. Ferner Muskelfasern von Sire- donlarven auf Längsschnitten, welche die chromatischen Figuren schön zeigen, e) Zur Erkennung sowohl der chromatischen Elemente als auch der Form des Gesammtkerns (Pfitzxer, 5. XI): Lebende Salamanderlarven für 1 bis 2 Tage in Osmiumsäure (0,1 °/0), Auswaschen in Wasser, MüLLER'sche Flüssigkeit. Oder aus Wasser in Alkohol, aus diesem nach beliebiger Zeit wieder in Wasser, dann MüLLER'sche Flüssigkeit. In leterer in beiden Fällen wenigstens 3 bis 8 Tage, beste Zeit der Unter- suchung innerhalb der ersten 8 bis 14 Tage. Die Präparate zeigen nun die Form des Gesammtkerns (vergl. Figur 8 und 12): nach Färbung mit Hämatoxylin (Delafield) verschwindet diese und die chromatische Figur tritt deutlich hervor (vergl. die obigen Figuren). Zur Untersuchung nehme man die Kiemenplatten nach Alttrennung der Kiemenbüsche] und der Knorpelleiste. Untersuchung in Glycerin oder besser Wasser. Dieselbe Methode dient zum Studium der gelappten Kerne: Das Bindegewebe des inneren Ueberzuges jener Hautfalte, die die Kiemenplatten von der Bauch- seite her bedeckt. In diesem zahlreiche Leukocyten mit mannigfachen Stumpfen Ausläufern und anscheinend einer grösseren Anzahl von Kernen. Zum genauen Studium der Mitosen, lege man die Präparate zwischen zwei Deckgläser, die in dem Ausschnitt eines Holzrahmens (aus Cigarren- kisten) befestigt sind. Mann kann so durch beliebiges Umdrehen jede Mitose von zwei Seiten betrachten. 8) Eingelagerte Zellproducte. a) Pigmentablagerung: Pigmentepithel der Retina und Pigmentzellen der Chorioidea oder der Suprachorioidea irgend eines Säugethierauges, frisch oder necb Härtung in Drittelalkohol oder MüLLER'scher Flüssigkeit. Untersuchung im ersten](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21208219_0061.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)