Copy 1, Volume 2
Handbuch der Anatomie des Menschen / [Georg Friedrich Hildebrandt].
- Georg Friedrich Hildebrandt
- Date:
- 1830-1832
Licence: Public Domain Mark
Credit: Handbuch der Anatomie des Menschen / [Georg Friedrich Hildebrandt]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![genannten glatten Knochen, fo tt)fe and) ba^ 0d)ulterblatt «nb ba§ | Sungenbein. ^te glatten ^noc^en befmben ftcb in einer größeren ®e= ! fahr ju jerbrecben, aB bte biden Knochen, unb beftfeen ba^er mehr bid)te ' .^nocbenfubftan^ a(6 bte biden .^nocbenfiüde. 0{e ftnb an t^ren bei^ ben £)berflacben non einer Sage bicbter ^nocbenfubjtanj bebedt, unb (te enthalten jmifd^en ben hi^^^burd) ent|tehenben 2 bicbten ^nod^entafeln bejio tneniger fd)vnammige J:nod)enfubfian5, je bunner fie ftnb. 0o fchliegt 25. ba0 du^erfl bunne S^h^dnenbein gar feine fcbtnammige ^nocbenfubftanj ein. 2Bo enblid) eine auf niele Keine ^nod)enfiücfe nertheilte 25en)egung hernorgebradS)t tnerben foUte, ober voo bte .Knochen einen jiemlid) großen Umfang haben mußten, um aB 0tufeen ju bienen ober ben 5!}tu6!eln 9)la^ jur 2£nlage §u gemdhren, ba befinben ffch bide ober furje .Eno= dhen. S)iefe .^nodhen finb unter allen am menigfien bem Serbrechen au^gefegt, unb baher unter allen ^nod)en non ber bunnjfen Sage bichter ^nochenfubpanj überzogen. 0ie mürben audh augerbem fehr fchmer fein, hierher gehören bie Söirbel, bie »ganb = unb Su^n)ur5elfnod)en, unb bie ©ehnenbeine, mie bte .Eniefcheibe unb bie fogenannten ©efambeine. ! ^et ben SÖirbefn fam eö 23. barauf an, ba^ fte eine geht^ng btde ©tü^c für ben Otnmpf btlbeten, bie ^toar an feiner ©tette fel^r beträchtlich gebogen ober anögeftre(ft tt)erben fönnte (benn baburch loilrben ba^ im S^tücfgratcanale anfgehan;» ! gene 3^ücfenmarf unb bie an ber oorberen ©eite ber SBirbelfäulc befeftigten gro» | ßen ©efäßftämme halb au^gebehnt, halb 5ufammengepreht, unb alfo berieft morben fein); aber bod) eine auf oiele einzelne fünfte pertheilte, an ben einzelnen ©teilen geringe, im ©an^en aber beträd)ttid)e 23emegung au^^uführen im ©tanbe märe, unb bie and) ben OTiu^feln su ihrer Einlage eine hinreichenb groüe £)berfläd)e unb gmecfmähig eingerid)tete ^;)anbhabe barbiite. tiefer 3mecf iit babiird) pollfommen erreid)t, bag eine IKeihe fo oieler fur^er, bicfer .J^nochen, ibic bie SBirbel finb, bemeglid) mit einanber perbunbcu ftnb. 3n ber je uiebriger bie 2Birbel ftnb, unb je mehr bemegfid)e ©teilen auf eine gleicf) lange ©trect'e ber iBirbelfäule fommen, befto bemeglicher ifl bie Söirbelfäule bei übrigen^ ' gleid)en Umftänben. ©in ähnlicl)er Swecf liegt ber 23ilbuug ber ipanb^ unb ^u^« mur^el ^um ©runbe. 23iele fleine bicfe, fur^e jtnod)en föunen fiel) hirr ein mes uig an einanber perfd)ieben unb baburd) bie ©eftalt ber 5paub unb beö §ufeö änbern, ohne baf bod) bie 93emegung an ben einzelnen jvnod)en fehr beträd)tlid) ifl. 2lm ^'ufe beruht 23. bie ?Ö^öglid)feit, ben fo gu brefen, ba^ ber i] ©rof^ehenranb ober ivlein^ehenranb be^ g^ufeö etma^ nad) oorn gefehlt mirb, gan^ ' auf biefer 2[3erfd)iebung ber 3^ufmur^elfuod)en; unb eben fo auch bie OTiöglichfeit, bie 5?anb breit unb fchmal ^u mad)cn. Qluferbem hat bie 5panbs unb ^mfmur^el ben 0tuhen, ein umfänglid)eö ©lieb gu bilben, an melchem fomohl hmreid)enber 9iaum i(t, um baran 5 ^nnger ober Sehen fehr bemeglid) 3U befedigen, al^ and) ben mannid)faltigen 5!}tu^feln ©teilen bar^ubieten, an meld)en fte fid) unter paffenben SBinfeln anfe^en fönnten, um bie ^^inger fo oielfad) 311 bewegen, ©tnjelne bide j .^nodhenfielleti fommen aud) an ben langen unb :|3latten .Knochen oor; unb biefe ©teilen thetlen auch ben 25au unb bie ©igenfehaften ber biden .Knodhen, j. 25. bie fd)mammigen ©nben ber 0ft6hrenfno(^en. 3(rt ber SSerbinbung ber .Knod()en unter einanber. Sn ber 2trt ber SSerhinbung ber ^nodhen, unb alfo fomohl in ber ©e^](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29333684_0002_0044.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)