Copy 1, Volume 2
Handbuch der Anatomie des Menschen / [Georg Friedrich Hildebrandt].
- Georg Friedrich Hildebrandt
- Date:
- 1830-1832
Licence: Public Domain Mark
Credit: Handbuch der Anatomie des Menschen / [Georg Friedrich Hildebrandt]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![an, unb ()ci^en beSmegen Ossa faciei. ^le 2(u9cn]()o^)len He^en j\t)ifd)en i bcm @efid()te unb ber «^irnfdjak, unb eine au§ t)telen t)erfc^)teben benannt \ ten S^atbeu jufammengefe^te quere sutura transversa, tl)ei(t I beibe 2(uqenl)oJ)(en in eine obere unb in eine untere ^difte, unb trennt ) juqleid) fap bie qanje ^irnf^ale oon bem ©eficbte. I Um bic Sage ber ein^ettten ivnürf)en biefer !$:bei(e beftimmen tönnett, iq eei | nötbig bemerken, baf? man ben bintern :$:beit ber 5?irnfd)afe baö Spin* terb^iupt, occiput, ben imrbern 0tirne, frons, ben übern f ©d)eitet, slndput s. veriex, bie ©eitentbeite berfelben bie ©cbtäfen, tem- [ pora, nnb baä untere ©nbe be^ @efid)t^ ober bie STtitte be^ untern Staube» ber t untern ^innbadte ba^ ^inU/ mentum, benenne. ^ie ©eftatt beä ©d)dbeB ijl im ©anjen betrad)tet einem £)oate ; dbntid), beffen fpi^ere§ (^nbe ba§ ^inn, unb beffen ftumpfereö ^nbe ber [ hintere in bie ®eqenb bc6 Hinterhaupts uberqehenbe ©cheitelS ijt. | STian bann an ibm oerfchiebene 3)nrd)meffer annebmen, nm üerfd)iebeneö anbere, befonberö bie Sage be^ .^opfeö eineö jvinbeö in ber CSebärmntter, unb ben ©ang beffetben bei ber ©ebnrt, banad) ^u beflimmen. ;^er t ä n g ft e 3)nrd)mefTer beö ©d)äbet^, diameter longissima, gebt uad) ber Sfiuge beö £5üat^ üon bem bin* f tern !$;b^ife beö ©d)eitetö biö gn ber tOiirte be^ .^inn^; ber bori^ontate (menn [ man ben 5vopf in ber anfred)ten ©tettnng betrad)tet), gebt oon ber S^iitte beö untern ber ©tirne in bor^ontater 0tid)tnng biö gnm Spinterbanpte; ber fentrechte, perpendicularis, aii^ ber 9}iitte be^ großen SDd)eö im Spinterbaupt^« beine fenbrecbt bi^ ^u ber STiitte be^ ©d)eitetö binauf; nnb ber £iuerbnrd)-* meffer, transversa, pou bei* flärbften ^onoerität ber einen ©d)täfe biö ;;u ber s auf ber anbern ©eite. i SSerqteidft man ben ÜQtenfdhen mit anbern (©duqethieren, felbjl mit l bem menfdhendhntidhften 2{jfen: fo finbet man in ber (Seflatt beS ©chd? | belS unb mithin beS ^opfS einen fehr bebeutenben Unterfchteb. £)enn i fürs erfie ift bie H^^nfchate bei bem 9J?enfd)enfchdbe( nadh SSerhdUni§ uns gleich großer, mithin baS ©eficht eben in bem-SSerhattniffe fteiner als bei i anbern ©dugethteren. 2lud) ijl bie Ht^nfchale nadb oben unb nach htn- ^ ten jtdrfer gemolbt, bie SBolbung beS ^<^9^ ftdrfer nad) | hinten htnauS, unb bie S5erbinbung bcS H^^l^^hauptS mit bem Studgrat | liegt mehr nach oorn^ als bei ben übrigen ©dugethieren, fo bag ber i Ucbergang oom H^^l^^haupt §um S^taden nicht fo fladh ijl/ fonbcrn | eine ftdrfere SSertiefung bilbet. ^iefe (Einrichtung jeigt unter anbern bie Unfähigkeit beS 9}tenfchen §um oierfugigen (Sange, ba bei biefem baS ' ®efid}t abmdrtS gemanbt fein mürbe. gurS önbere ift baS ©eficht bei j bem !9^enfd)en gan§ anberS als bei anbern ©dugethieren gebilbet. £)ie i untere Äinnbade ift breiter, baS ,Einn ift nicht fo meit jurüdgejogen; i bagegen ragt bie obere ^innbade bei meitem nicht fo ftarf h^^'^or als [ felbfi beim menfchendhnlichfien 2lffen, unb bie ©pi^c ber ©pihjdhne liegt \ mit ber Äauflddhe ber übrigen 3dhne in einer ^bene. ^aher ndhert fich E bei bem5[Jtenfchen bie Camperfche 0efichtSlinie ber fenfredhten Stich' ? tung ungleich mehr als bei irgenb einem anbern ©dugethiere. 2(uger ben SSerfchiebenbeiten ber ©chdbel, melche oom 2(lter abhdngen, ^](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29333684_0002_0066.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)