Die Zuckungsgesetze des lebenden Nerven und Muskels / von G. Valentin.
- Gabriel Valentin
- Date:
- 1863
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Credit: Die Zuckungsgesetze des lebenden Nerven und Muskels / von G. Valentin. Source: Wellcome Collection.
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![man Wirkungen verfolgt, die dem Leben wahrhaft ange- hören, dass man keiner Täiischimgsgefahr dm-ch Ijeichen- erscheinungen ausgesetzt ist, dass man einen unversehrten Nerven prüft, dessen Ki-äfte dm-ch die Fortdauer des Bhit- laufes besser unterhalten und leichter hergestellt werden. Die lebenden Nerven der Säugethiere gehorchen im Allgemeinen denselben Gesetzen, wie die der Frösche. Selbst der tiefste Erstarrungszustand der MmTOelthiere erzeugt keine wesentHche Abweichung. Man wird daher die am Frosche erkannten Normen auf den ]\Ienschen über- tragen und elektrotherapeutisch verwerthen können. Die Untersuchung der aufgezeichneten Muskelcurven führte mich zu einer AufFassungsweise, welche die bisher in der Mechanik gebräuchliche Grössenberechnung der thierischen Arbeitsleistungen beseitigen dürfte. Man ist nicht berechtigt, diese z. B. durch Kilogramm-Meter, die man auf die Ai-beitsdauer einer Zeiteinheit z. B. einer Secunde zmlickführt, auszudrücken. Man muss viehnehr eine aus drei Grössen zusammengesetzte Einheit als Maass- stab gebrauchen. - Nm' das Product der Smmne der Wider- stände, des dm-chlaufenen Weges und der Zeit, während welcher die zwei ersten Grössen miverändert blieben, kann, wie man sehen wird, die geleistete Ai'beit messen imd mit anderen Fällen vergleichbar machen. Man wird daher von nun an von mechanischen Einheiten z. B. der Kilogi*amm- Meter- Secunde statt der bisher gebräuclilichen sprechen müssen. Bern, September 1863. Gr. Valentin.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22269563_0006.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


