Onomatologia chymica practica oder vollständig practisches Handbuch der Chemie in alphabetischer Ordnung zum Nutzen und Gebrauch für Aerzte, Apotheker, Fabrikanten, Künstler und andere Personen / von Heinrich Wilhelm Kels ; unter der Aussicht und mit einer Vorrede von Johann Friedrich Gmelin.
- Kels, Heinrich Wilhelm, 1759-1792.
- Date:
- 1791
Licence: Public Domain Mark
Credit: Onomatologia chymica practica oder vollständig practisches Handbuch der Chemie in alphabetischer Ordnung zum Nutzen und Gebrauch für Aerzte, Apotheker, Fabrikanten, Künstler und andere Personen / von Heinrich Wilhelm Kels ; unter der Aussicht und mit einer Vorrede von Johann Friedrich Gmelin. Source: Wellcome Collection.
369/406
![*3 ne^ 0pie^^lan;^laÄ bariinfer tü{yrf, uuD Den nud) eine ^albc €(unPe über c\el^n^cm geuer ^hit, bi5 Dn^ 0emcuqe Me S^rbe »on fpanifebem 0cbnupfti)bacf amje* noimnen bat; nach ^vfalten ipirb (i aliSDann fein^erieberu ^imim Saturni. 23leyQl<^Ö* Unter aUctt 5};etaUen halt vcrFalfte ^>lep am b^rtnildtglten einen brennbaren “iSefenö jnrücF/ mobureb e^ fo lcid)ffluiTia in** ?Bergla» funij geneigt qemaebt tt>irb. blep* !alfe aller 5irt laiJcn jicb baber klebt in ein biircbficbtige^ gelbem 0la^ rermanbeln/ iyeld)c^ fo bnreb/ bringenb i|] unb fo groffe aup6» fenbe ^'raft bep^t, bap e^ nid;t lange in bem ivbenen Siegel au halten ift, fonbern biefeiben febr halb burchbringk Um biefe glnf^ pafeit be^ ^:51epg(afe^ ju minbevn, PerfePjt man strep ober brep Thei* le ^iMepFalF mit einem 0anb ober gepojjenen fiiefel/ unb laft biep 0emenge in einem guten au^ einem unf^meljbaren unb fejbr bicht gebrannten ^bone oerfertig# ten 0cbmelatiegel/ bep nad; unb nach berjlarftem geuer in glup Fommen, ein gemajjigte^ peuer tp imi^lnfange nicht allein nothigf um baö Sveiffen be^ 3:iegel^/ fon* bern auch um ba^ Ueberpeigen bet 03iifchung im Riegel au berhutem 3P bie ^erglafung gehörig boliem bet, fo giept man ba^ noch flfiffk ge ©la^ auf ein ermarmte^ 55kch au^, ober la^t ee> im Siegel erfal» ten, ben man nc.chmal^ aerfchlägk Um bie 0cf)melaung ju beforbern, feßt man noch »^bhl .^'od>fala unb Salpeter hiniu; bom leliferert mup rach Ponicro SRath nicht ju biel genommen tberben, tbeil er, in etibaö iu großer ?D^enge augefeßf, baö ©lao leicht blaPch ma^t; ein folchee berfegte^ ^lepglati h<it Befr^chtlicht cigenthöndi^e Schtbe» re, unb bient toegen feiner Reicht» flujjigFeit unb aufofenben Äraft al^ ein S^meljung^mittcl, jum Ui^* teren ^erfchladen ber €rac bepm ^robiren, unb jrm (Einbrennen ber garben auf ad;te^ fomohl al^ unäd)te^ i'orcellan, mobep e^ nicht foibohl ol^ Schmelaungömittel, fom barn auch al^ ©lafur für bie gar^ ben tbirffam ip. Ultramarinum. UlttCUttatftt. ©tC^ fe blaue garbe mirb au^ bem ^afurjlctne (Lapis LazuH) ha reitet, unb bepeht borauglid) au^ €ifenthcilen. Um pc au^ bem Steine abjufcheiben glühet man bon allen Unreinigfeiten unb frem^ ben Steinarfen gereinigte @tn^ efe belTelben, unb lofd)t pe tn ^eiiigeip ab/ reibt pefeiu/ «nh fcheibet bnreh @d)(emcn mit^af^ fer bie farbenlofe ^helle babou; ben getrocFneten DvucFpanb ber^ mifchtmau/ mit einer ä)?afTe au^ gleichen ?heilen ^>arj/ jerpen^ tin/ ?0?aPib unb etmal Leinöl; biefe ^aramafft mirb alsbanti mit 5Baffer ober berbilnnter rck ner 5lfchen(auge Pbergoffen/ ba# mit burd;gefnetet/ tboburch p^ bie blaue garbe abfonbert/ bic nachher gehörig abgefpiilt/ unb getrocknet mirb; ba^ Sfu^waf^en ber 4>arjmajTe fe^t man fo lange fort/ al^ pc^ noch blaue garbe augfeheiben lapt. Voiatilifatio. t)erflu^tigun«* 3m 3lügemeinen berpeht man hi^fun« fer bie SSermanbliing eine^ Si5r^ per^ in ©diiipfe unb ©linpe/i tji^befonbere aber bebient man pch biefe^ 2(uobrutfc( bep folchen 2lrbeiteu/ bureb melche mau feu# erbepdnbigere Körper in SSeroin» bung mit pdchfigern bnhin bringt/ pch in ©dmpfe unb ©inpe |u bmvanbeln. Urina»](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28776124_0369.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)