Nachträge zu der Arbeit Ueber die Hüllen, welche den Dotter des Vogeleies umgeben (Diese Zeitschr., Bd. XVIII., p. 225) / von W. v. Nathusius.
- Nathusius, Wilhelm von, 1821-1899.
- Date:
- [1869?]
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Credit: Nachträge zu der Arbeit Ueber die Hüllen, welche den Dotter des Vogeleies umgeben (Diese Zeitschr., Bd. XVIII., p. 225) / von W. v. Nathusius. Source: Wellcome Collection.
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![hter- []ielu< 8 äst»! Abgesehen hiervon und den Formen der knopfartigen Mammillenen- dungen, zeigt ein Tangentialschliff- auch hier dasselbe Bild in den drei- eckigen dunkleren Feldern, die von ganz durchsichtigen Säulen be- grenzt und umgeben sind. Diese Structur lässt sich hier in kleiner werdenden Dreieckformen bis durch die als Oberhäutchen bezeichnete iussere Schicht der Schale verfolgen. Wesentlich abweichend ist (dagegen die Anordnung der Porencanäle. Sie münden in der mittleren* len kürzeren Durchmessern entsprechenden Zone der Schale, wie sich schon dem unbewaffneten Auge zeigt, in länglichen, nach der Längsaxe l ies Eies gerichteten Vertiefungen von 0,5—0,iMm. Länge und scheinen nach den Tangentialschliffen je zwei Porencanäle in einer solchen Ver- iefung zu münden. An den Polen des Eies sind diese Grübchen vor- wiegend rundlich, und ist von der so ausgesprochenen Verzweigung und (dadurch bedingten Gruppenstellung der Porencanäle des afrikanischen •Gtrausseneies hier nichts zu bemerken. Beim Kasuarei stehen die Porencanäle ganz einzeln. Die Eigen- hümlichkeit seiner Oberfläche verhinderte die präcise Beobachtung der Ausmündungen, es scheinen dieselben jedoch ebenfalls zuweilen in länglichen Spalten zu bestehen. Die Oberfläche ist bei diesen schönen Eiern mit einer tief grasgrünen, durchsichtigen Glasurschicht überzogen, i lie, wie auch der Radialschlilf Fig. 2 zeigt, von beträchtlicher, aber sehr ; mgleichmässiger Dicke ist und dem Ei eine chagrinartige Rauhheit jjiücbl.1) Diese grüne Färbung dringt bis in die Mitte der Schale ein, mischt l ieh aber dort mit den undurchsichtigen Elementen der Schale, so dass ie bei durchfallendem Licht schmutzig und bei auffallendem Licht veiss abgetönt ist. Die Abbildung ergiebt im Uebrigen, dass die regelmässig geschich- eto Anordnung der undurchsichtigen Einschlüsse beim Kasuarei sich tuf das innere Drittel der Schale beschränkt. Tangentialschliffe zeigen lie dunkeln Dreiecke in grösster Zierlichkeit und ganz wie beim afri- kanischen Strauss, nur in noch intensiverer Dunkelheit. Auch die »lammilien sind, in geringeren Dimensionen, denen des letzteren sehr 1 hnlich. Auf die die Undurchsichtigkeit der Schale bewirkenden kör- Ogen Einschlüsse komme ich später zurück, nachdem die Erörterung L Es finden sich in den Naturaiienhandlungen auch heller und malt grün- efärhtc Kasuareier mit ganz glatter, wie polirter oder abgescldiflener Oberfläche, ie für seltnere Variationen ausgegeben und deshalb hoher im Preise gehalten wer- en. Sie machten mir den Eindruck, als sei die Eigentümlichkeit der Oberfläche äirch Kunst hergestellt, wie man ja auch abgescldifTenc Strausseneicr findet; dies ani1 ahcr nur als unbestimmte Vermutung ausgesprochen werden.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22448895_0007.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


