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Credit: Handbuch der Kinderkrankheiten / hrsg. von C. Gerhardt. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![wirken, oder von der besonderen Beschaffenheit der betreffenden kind- lichen Gewebe sehr unterstützt, wo nicht ersetzt werden. Hier ist der Ort, von der Wirkung des intrauterinen Druckes und der Bauchpresse zu sprechen. Wir können uns vorstellen, dass namentlich nach abg eflossenem Fruchtwasser die Wehen den Kopf gegen den Muttermund oder den Beckeneingang, auch erst gegen die Beckenenge oder den wenig nachgiebigen Beckenausgang einer Erst- gebärenden andrängen und während der Drehungen, welche dabei der Kopf erfährt, nicht allein Quetschungen (Diapedesis nach Wokurka) und Zerreissungen von Beinhaut-Knochengefässen zu Stande bringen, sondern auch blosse Druck Stenosen abwechselnd mit Stellen, welche, eben erst blutleer gewesen, plötzlich frei werden und eine gefährliche Hyperämie und Stauung erfahren. Hier tritt sicher an verschiedenen, gelegentlich fortschreitenden und zwar nicht immer vorliegenden Theilen Horror vacui und plötzlich Durchschwitzung oder Erguss von Blut ein. Diese Idee hat zuerst Bednar fester ergriffen, indem er sagt: »Die Quelle der Blutung sind die vom Pericranium in den Knochen tretenden zarten Blutgefässe, wenn sie gleich nach der Entbindung durch Nach- lass des eingewirkt [habenden] Druckes überfüllt und zerrissen werden. Deshalb ist der Thrombus am häufigsten am ersten Tage nach der Geburt sichtbar und erreicht er seltner erst nach einigen Tagen eine deutlich wahrnehmbare Grösse.« Weiter ausgeführt wird diese Vorstellung von Fritsch: »Wenn der Kopf der Beckenwand vollständig anliegt und durch die Wehe vor- wärts geschoben ist, so wird die Restitutionskraft (d. i. Elasticität) der Schädelknochen und die Widerstandskralt der Beckenweichtheile ein Zurückweichen des Kopfes zu Stande bringen. Die an der grössten Kopf- peripherie, vielleicht auch bloss stellenweise dem Geburtskanale fest an- liegende Kopfschwarte wird unten zurückgehalten: sie bildet mit den mütterlichen Weichtheilen quasi eine Masse. Die Folgen dieser innigen Adhäsion sind zwei Schädlichkeiten: beim Tieferschreiten werden die Scheidenwände von ihrer Unterlage gelöst — beim Zurückweichen löst sich die Kopfschwarte von ihrer Unterlage. Es trennt sich das Periost vom Knochen, da hier die Verbindung nicht [so] elastisch, wie in den oberen Schichten ist.« » Bei dieser Continuitätstrennung muss eine allmähliche Blutung zu Stande kommen; die Bildung einer Geschwulst wird vorläufig durch das feste Anliegen an den Geburtskanal verhindert. Nach der Geburt aber wird sich das Blut solange ansammeln, bis der Druck im Kephai- hämatome grösser als der in den zuführenden Gefässen ist [plus den der Spannung der erhobenen Knochenhaut Hg.]. Es findet sich gerade beim](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21023281_0081.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)