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Credit: Deutsche kunstgeschichte / von H. Knackfuss. Source: Wellcome Collection.
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![2, ^ic bvci Großen rt)eiuijdf)cn ^omc. 0ic müiicii aiiGcicrtigt tüorbcn fein, cf)c ba§ attc Saiig^au§ bem neuen mad)tc. Heinricus rex, Fridericus rex nnb Heinricus Babenbergensis Jnetben ftc in ben benannb nickte ilirc .sbänptcr mic |>ctHGenf(tcinc umgeben, ^er Icbtgcnanntc ift .s>einrid) ber ^eilige; in ben beiben anbern bürfen mir moljl gicidx^eitige 2)ar= ftellungen imn ^riebrtd) ißarbaroffa nnb feinem nod^ jngenb= lieben Sobne ,'peinrid) (VI.) erblicfen. 2)ie ^ignren fteben in geraber fcicrlicber .Spaltung ba, mit ben föniglidjen SSürbegeicben gefcbmücft, unter gotifdben33albacbinen, melcbe ber angeboren, in ber bie S3ilber ben ©bibbogen= fenftern angebakt mürben (5lbb. 175).*) )DHt bemunbern§= mürbig feinem ©tun ift bie ^arbenprad)t ber ßiemänber nnb ber i^intergrünbe in Harmonie gefegt, ^riebrid), mit rötUdbem §aar nnb iöart, bot eine tiefgrüne Xunifa nnb golbgelben 50^antel, beibe ^leibnng§ftncfe mit reidjen anberSfarbigen iöorten, bie burdb )^erlenreiben eingefaßt ftnb; ber Öirunb ift hinter ber f^tgur blau, oben, hinter ber boü^n 3lrdbiteftur be^ 93albacbin§, tiefrot. |)einricb, blonb nnb bart(o§, auf burebgebonbö blauem §intergrnnbe, trägt über bem grünen Unterfleib einen roten SfJlantet mit )]ßurburfntter; auch l)i^^ üermitteln bie fcbmalen nnb bie breiten 33orten, ju benen bei bem einen mie bem anbern ©dbulteroergierungen fommen, meld)e mie eine entfernte (Srinnernng an ben antifen (^laOu§, ba§ ©tanbeSabgeidben ber römifeben Flitter nnb ©enatoren, in feiner bl)§antinifd)en Umgeftaltung erfteinen, in reijoollfter 2öeifc bie 3n= fammenftimmung ber färben. 95efremblicb für unfer ©efübl ift bie SSerbleiung ber klugen, melcbe ben ©inbrnd macht, al§ ob bie ^aifer SSrillen trügen; bie alten ÖHafermeifter fonnten an biefer ^orm, meldbe ihnen geftattete, bie klugen an§ anberSfarbigem ßkafe f)ex^ii\ieUcn al§ ba§ ©efiebt, natürlich feinen 5fnftob nehmen, ba ihnen 93riIIen nn= befannt mären. — 5fnbre Äönig^figuren au§ berfelben 3^it finb gänglidb gu Glrunbe gegangen nnb bureb neue erfe|t. liegen (Snbe be§ 13. nnb im 5lnfange be§ 14. hunbert§ mürbe bie ^öniggreibe meitergeführt. SSergteidbt man eine biefer fpäteren Figuren mit jenen älteren, fo tritt ber Unterfdbieb jmifeben gotifeber nnb romantfeber 5luf= faffung bei gan§ gleichartigem ßlegenftanbe auffakenb berOor. 5Der S!Jlantel fällt nid)t mehr in geraben galten frei b^tob, fonbern er mirb um bie ^üften gierltd) fammengerafft, fo ba^ er ficb in Ouerfalten fpannt nnb bie ©eitenbiegung be§ Körpers fdbarf borüorl|ebt; mit biefer ^Biegung böngt eine ftärfere SSerfdbiebung ber ^ü^e §ii: fammen, nnb auch i« ber Haltung ber 9lrme tritt ein merflicber Unterfebieb beroor. ®ie älteren Äaifer tragen bie 3eidhen ihrer ^errfebermürbe in ber natürlicbften nnb ungegmungenfteu |)attung; bei ben jüngeren macht fid) bie gefud)te 3ierlicbfeit be§ 3eitgefd)macf§ bemerflid). ©0 bölt ber abgebilbete ^önig '>:pbifibP (3fbb. 176 mit ber Sinfen ben 9ieid)§apfel üor bie *) SSon bem urfprünglicben romanifeben iBlattornamcnt ber äufeerften Umrabmnng finb not 9fiefte üorbanben; aber biefetben finb fo millfürlit geflidt nnb fo Oermorren, baf? fit ihr 3ufommenbang nitt mehr erfennen lägt. ©§ erftien baber um ber ladarbcit miüen gmeefmäpiger, biefe unbeiitliten 33rntftücfe auf ber fleinen ^Ibbilbiing gan§ megjnlaffen nnb ftatt ihrer bie fpätere Umrahmung einbeitüt burd)5nfübren. 5lbb, 176. @otiid)c @la§malerei um 1300 tm g)tünfter ju ®trapburg: Äöntg ^büipP-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24875521_0001_0303.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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