Botanische Forschungen des Alexanderzuges / von dr. Hugo Bretzl, mit elf Abbildungen und vier Kartenskizzen; gedruckt mit Unterstützung der Kgl. Gesellscahft der Wissenschaften zu Göttingen.
- Hugo Bretzl
- Date:
- 1903
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Credit: Botanische Forschungen des Alexanderzuges / von dr. Hugo Bretzl, mit elf Abbildungen und vier Kartenskizzen; gedruckt mit Unterstützung der Kgl. Gesellscahft der Wissenschaften zu Göttingen. Source: Wellcome Collection.
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![>3 dort Avicennia offtcinalis ist. Avicennia als Untergrund und Hintergrund verlangen für Tylos schon die Worte: xd pev Tipöq euu toctouto -nXfjÖoq eivai qpaöT bevbpuuv, öx’ eKßouvei f] TiXripupi^, udctt' dirrixupwcr0ai. Tiavia be pefeGri £xeiv üXiKacruKfj. aTrrixupuJcrGai bezeichnet anschaulich den dichten, undurchdringlichen Wall, den die Avicennia-TSiXsQhQ zur Zeit der Ebbe (öt’ eKßouvei p TiXiigupiq und später) darstellen; gerade wenn dann der Boden frei wird, macht sich der Eindruck pallisadenartiger Befestigung geltend. „Auf dem freigelegten Boden stehen rings um die stattlichen Baumgruppen kleine, bis etwa l\z m hoch werdende Stecken aufrecht empor, einer neben dem andern in ungezählter Menge; es sind die zu Avicennia gehörenden Atmungswurzeln“ 75. Aegiceras majus ist den Griechen bei ihrer Küstenfahrt überall aufgefallen, in Indien, im Mangrovegebiet von Kar- manien und auf Bahrein. Gut sind die Schilderungen aus den beiden letzten Gebieten, zu kurz die aus dem Indusdelta. 1. Bahreininsel Tylos § 7: tö be dvöo<; (nrepßdXXov Trj euuubia, KapTiöv be aßpuuiov, öpoiov Trj öipei tuj Geppw. 2. Mangrovegebiet Karmaniens § 6: xd b' ev Tr] yü (qpuöpeva bevbpa) geydcXa Kai x^wpa Kai dvGoq euobpov exovTa, Kap-rröv be olov Geppo^. 3. Indusdelta § 5: aXXa b’ ev auTrj Trj GaXarrri uecpuKevai, aeiqpuXXa pev, töv be Kapnov ögoiov exetv toi$ Gepgoiq. Wir beginnen mit der letzten; diese tritt hier scheinbar im Meere selbst auf, während der Bericht aus Karmanien das Normale gibt. Aegiceras wächst wohl kaum jemals so tief im Meere, daß sie auch bei Ebbe nicht frei stände. Denkt man indes an den reichen Wechsel der Gezeiten, so kann die Beobachtung aus dem Indusdelta sehr wohl zur Flutzeit gemacht sein; dazu kommt noch, daß an ungünstigen Standorten die Aegiceras-Biische ihrer Kleinheit wegen sehr bald wieder im Wasser stehen, wenn das hohe Stelzwerk der Rhisophoren sich noch lange über dem steigenden Wasserspiegel hält.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2486903x_0071.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)