Botanische Forschungen des Alexanderzuges / von dr. Hugo Bretzl, mit elf Abbildungen und vier Kartenskizzen; gedruckt mit Unterstützung der Kgl. Gesellscahft der Wissenschaften zu Göttingen.
- Hugo Bretzl
- Date:
- 1903
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Credit: Botanische Forschungen des Alexanderzuges / von dr. Hugo Bretzl, mit elf Abbildungen und vier Kartenskizzen; gedruckt mit Unterstützung der Kgl. Gesellscahft der Wissenschaften zu Göttingen. Source: Wellcome Collection.
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![unter ihren einzelnen Mitgliedern gewisse Unterschiede in der Auswahl des Standorts auf. Unter den hier zu nennenden Vertretern der Formation findet man Rhisophora und Aegiceras in der Regel mehr an der dem Meere zunächst liegenden Seite; von Avicennia kann ich weder dies, noch daß sie die Landseite bevorzugt, behaupten; sie scheint überall gleich gut fortzukommen. Man muß eben die Vor- liebe der einen Mangrovepflanzen für unmittelbare Nähe des Salzwassers, der andern für die Nähe des mehr brakigen Wassers auf die eben hierin an beiden Orten gebotenen, verschiedenen Wachstumsbedingungen zurückführen. Die äußersten Vorposten der Mangrove beginnen im salzigen Meerwasser; ihr Hauptverbreitungsgebiet aber findet sie im Brakwasser“. Die Unterschiede in den Standorten hat die griechische Wissenschaft, wie wir aus Theophrast sahen, schon gemacht; auf die damit verbundenen Verschiedenheiten in den Wachs- tumsbedingungen geht Theophrast in der Physiologie caus. pl. II 5, 2 u. 5 näher ein. § 2. f] be GaXaxxa noXXa Kai Tiavxoia qpuei Kai ecrxiv üicrnep £ujuuv ii pevoq ev auxrj Kai qpuxüuv81 I. Die hohen Waldungen im Bereich der Ebbe: öcra b1 ev xp dpmuxei bevöpa laepeGo«; exovxa Kai Kapixöv xupxdvei, Tiepi xouxuuv ouk av xic; icTuucg (gewiß) aTioboiri xrj GaXdxxp xf]v xpoqppv, äXX' evöexexai Troxipov (Süßwasser) eXKeiv ev xrj pi) xaq pi£a<;, xpv be GdXaxxav aßXaßfj Tiepiexoucrav eivai KaGonxep Kai xö uöwp xoi<; evuöpoiq (Süßwasserflora) * aXXä xouxuuv pev Tiepi Xopoq exepo^. II. Die nicht so hohen, auch bei Ebbe nicht entblößten Rhizophoren- Vorposten, die im freien Meere mit der Flut kämpfen: Kai öcra bf] rrpö«; auxrj xrj GaXaxxp qpuexai, XP]lTai Tiaiq xrj aXpupibi (Salzwasser) Trpö$ eucrGeveiav Kai xpoqppv • eoiKe pdp xouxo i'btöv xi pevoc; eivai Trapa xd eipppeva KaGarrep dva pecrov övxa. Damit scheidet Theophrast scharf und bewußt die beiden nachher wieder von Karsten so klar aufgestellten Gebiete, und zwar sucht auch er einen physiologischen Einteilungsgrund, die Abhängigkeit (xxpoc^ eucrGeveiav) von Salzwasser und Brak- wasser, durchzuführen. Fein ist auch beobachtet, daß nur](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2486903x_0074.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)