Die Massage und ihre Verwerthung in den verschiedenen Disciplinen der praktischen Medicin / von Albert Reibmayr.
- Albert Reibmayr
- Date:
- 1883
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Credit: Die Massage und ihre Verwerthung in den verschiedenen Disciplinen der praktischen Medicin / von Albert Reibmayr. Source: Wellcome Collection.
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![15. Freund E.: Ueber Behandlung der Laryngitis crouposa und catarrh., der Angina diphtheritica et catarrh. mittelst Massage. Prager med. Wochenschrift. VI. 47. 1882. 16. Mühlberger: Deutsche med. Zeitung. Nr. 23. 1881. 17. Buch M.: Ueber die Behandlung des Ileus mit Massage. Berl. klin. Wochenschrift. Nr. 41. 1880. 18. Krönlein: Ueber die chirurgische Behandlung des Ileus. Corre- spondenzblatt für Schweizer Aerzte. 1882. Nr. 15 und 16. 19. Bitterlein: Darmverschluss, Kotherhrechen, Massage, Heilung. L’Union. Nr. 37. 1882, p. 584. 20. Durand-Fardel: Du massage du foie dans l’engorgement h^patique simple. Bull. gen. de therap. 30. Mai 1881. 21. Jakobi, Mary Pulnam: Kalte Einwicklungen und Massage bei Behandlung von Anämie. Arch. of med. IV. 1. 2. p. 51, 163. Aug., Oct. 1880. 22. Gussenbauer: Erfahrungen über Massage. Prag 1881 bei Dominicus. Prager med. Wochenschrift 1881. 23. Scerbsky: Ein Fall von Darmverschliessung. Petersburger med. Wochenschrift 1878. Nr. 12. Die Anwendung der Massage in der internen Medicin ist aus vielfachen Gründen eine mehr beschränkte. Die tiefe, geschützte Lage der betreffenden Organe hindert in zahl- reichen Fällen die directe Anwendung der Massage, so dass dieselbe nur auf indirectem Wege durch ihre depletorische, reflectorische und elektrische Wirkung innerliche Krankheiten zu beeinflussen im Stande ist und die mechanische Wirkung hier nur selten zur Geltung kommt. Trotzdem ist aber die Zahl der innerlichen Krankheiten, bei welchen sich die Anwendung der Massage als vortheilhaft erwiesen hat, schon heute eine ziemlich grosse und dürfte dieselbe eher zu-, als abnehmen. Wir haben gesehen, dass die Halsmassage durch Be- ]> schleunigung des venösen Blutstromes in den zahlreichen oberflächlich gelegenen Venen des Halses vortheilhaft auf Hyperämien in den peripheren Gefässbezirken der Carotiden einzuwirken vermag. Sie wirkt ähnlich, wie eine sehr kräftige Blutentziehung, aber ohne die schädlichen Folgen derselben. Wir bringen daher die Halsmassage in Anwendung bei allen Hyperämien des Gehirnes und seiner Häute, seien dieselben entweder Folge vermehrten Einströmens von Blut in die Gehirngefässe — Wallung, fluxionäre Hyperämie, Congestion — oder erschwerten Abflusses des Blutes — Stauungshyperämie. In allen diesen Fällen wird es uns durch Halsmassage verhältnissmässig rasch gelingen, den Blutdruck innerhalb der Schädelhöhle herabzusetzen, und ist es daher angezeigt, dieselbe stets als einleitende Cur für langsamer wirkende](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22296487_0046.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


