Fünf Fälle von osteoplastischem Carcinom ... / vorglegt von Walter Erbslöh.
- Erbslöh, Walter.
- Date:
- 1900
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Credit: Fünf Fälle von osteoplastischem Carcinom ... / vorglegt von Walter Erbslöh. Source: Wellcome Collection.
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![S. 69); dafür spricht die Art der Aussaat der Metastah Weou wir z. B. bei einem primären Magencarcinom Metast{»i in der Markhöhle des rechten Humerus finden, so werden ii annehmen dürfen, dass die ersten Keime mit dem Blutstne dorthin gekommen sind. Zudem wachsen ja auch die metai- tischen Krebse, wie wir bereits gesehen haben, innerhalb e * Bezirks des Blutgefäss-Systems weiter. Dass dieselben von Aniij an innerhalb der Blutbahn gewachsen sind, das wird di t einen unserer Fälle sehr wahrscheinlich gemacht. Hier beste n nehmlich die Metastasen durch und durch aus jenen epitht geordneten Zellsträngen, deren Anordnung überall eine n förmige ist; ausserdem lässt sich das die einzelnen Stränge 1] hüllende Capillarrohr an den meisten Stellen noch nachwei; Die mit dem Blutstrom in das Knochenmark gelang Krebskeime finden hier sehr günstige Bedingungen (ve von Recklinghausen a. a. 0. S. 69) für ihr Verweilen weiteres Fortkommen. In den relativ weiten Capillaren Marks ist die Blutströmung eine sehr langsame, so dass sich zugeführten Keime hier leicht festsetzen können. Nament bei Verminderung der Blutzufuhr durch das ernährende B gefäss, etwa bei Contraction der Gefäss-Musculatur, wird Blutströmung äusserst langsam werden, da die in il knöchernen Kapsel eingeschlossenen Capillaren stets den gleic Querschnitt behalten, indem sie nicht collabiren können. Ui diesen Verhältnissen werden die Krebskeime ganz besonc leicht hängen bleiben. Zu solchen Arterien-Contractionen kon es, wenn mechanische und thermische Reize auf den Knoc einwirken. Zu den mechanischen Reizen werden auch Druckschwankungen gerechnet werden müssen, welche bei wegungen in den Knochen eintreten. Je andauernder i je häufiger sich nun die Arteriae nutritiae contrahiren, 1 so leichter kann es geschehen, dass sich die corpusculä Krebselemente festsetzen. Und es zeigt sich in der That, d diejenigen Abschnitte des Skelets, die den grössten mec nischen Reizen unterworfen sind, wie z. B. die Wirbelsäi auch am stärksten erkrankt sind (vergl. von Rec kling haus a. a. 0. S. 71). . Die Art, wie sich die Metastasen auf den Gesami fi](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30598060_0026.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


