Hydriatica, oder, Begründung der Wasserheilkunde auf wissenschaftliche Principien, Geschichte und Literatur : mit Darlegung aller neueren Schriften über Wasserheilkunde nach ihrem Inhalte und Werthe / von Bernhard Hirschel.
- Bernhard Hirschel
- Date:
- 1840
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Credit: Hydriatica, oder, Begründung der Wasserheilkunde auf wissenschaftliche Principien, Geschichte und Literatur : mit Darlegung aller neueren Schriften über Wasserheilkunde nach ihrem Inhalte und Werthe / von Bernhard Hirschel. Source: Wellcome Collection.
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![i(^ ^itt eiert ben 9ht^en ber Ätanfen unb ben :^rattif^en SBert^» 3)aburc^, baf man nad^ einer JRei^eöorliegenDer, ja:^tveic^er, gtütf» li(^er JRefuItate mit 33 e fl im m 11) e i t bem Jfranfen bie Jtaltmaffer» met^obe anrat:^en unb feine ^eiI6atfeit bovauöfagen irirb, ober bie baßei not^trenbigen 2Robificationcn eintreten laffen ober bic aSel^anblung mit faltem SOBaffer ganj atrat^en h?irb, n^irb man eBen bie Oetri^^eit in ber ©iffenfc^aft, ^ier in ber Se^anblung mit faltem SBaffer, erlangen, treibe fo fegenörei^ jum a3ortt>eiI ber 5BeIt irirft. — SKogen barumjene, loelc^e, auö bloßem (Si* gennu| getrieften, mit gufammengerafften S^ä|en nnb »^cnnt» niffen ein flüc^tigeö ©etdube errid^teten, linffen, bap fie tx>eber ber *§i^briatif, nod^ ber 3)?enfc^^eit bienen, ober mögen fte njenigjien^ bebenfen, ba^ mit bem ßinfiurj bei JRufel ber erfi fefi ju grün* benben 2Ket^obe, ben jie felbfi l^erbeifü^rcn Reifen, fie in einem Suftfd^Io^ il^rer ^ojfnungen batbigji i^re SBo^nung auffc^Iagen fonnen* ®enn e3 nic^t ju läugnen ifl, ba^ bie 55ricpni§ifc^e 2Ket^obe fo ungemein gliicfli(f)e Stefuftate an fid^ ^er6eifü[;rt, fo burfen boc^ cine3Kenge ^lebenumjiänbe nid^t aufer^lc^t gelaffen tuerben, n^elc^c o^njireitig bie Äur unterfHi|en» 2)at;er auc^ %aUc öorfommen, baf Seute, ireld^e anberöiro, b* ^^ in anbern -JÖaffer^eilanjialten öergeblic!^ ^ülfe gefuci^t ^aben, biefe enblic^ bei 5Prie^ni§ finben. IDiefen Q^ebenumjiänben, beren tüir mel^r ober ireniger bei alten SSabeörtern ^aben (unb bie i^ur in ©räfenberg i\t eine SSabefur), fc^reibe iä) el ju, h?arum eine im ^aufe, in ben getvo^ntid^en Um« gebungen unb ffierufögefc^äften t>orgenommene 5Priefni^if(^e Stnx nic^tö, h)enig, ober nur l^alb fo t»iel fruchtet, aU eine in ber (EnU fernung, unter anberer Umgebung k*, grabe mie el bei aßen übri* gen 93abe= unb Srunnenfuren if}. — ßn biefen Dlebenumjlänben, Wcläjt in ©räfenberg fo befonberö mit it)irfen, red^ne ic^ bie Sage, bal »ßlima (etn^al mi(ber, irürbe el nod^ gebeil^lic!^er fein, h?ies too^l ein geh?iffer ®rab öon 9Jörbtid^feit [sit venia verbo!] grabe mit berÄur ju ^armoniren fd^eint), baö SBaffer, bie frembartigc ©cenerie, baö aüen (Sinbrütfen bei getrol^ntic^en Sebenl ßw^iber* taufenbe, toal getvip einen umjiimmenben pfi;c^if^en Sinbrutf ers jeugt, ber grabe ju biefen teuren alterirenber 5trt not^trenbig ift.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21059044_0213.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)