Untersuchungen über Strukturen : insbesondere über Strukturen nichtzelliger Erzeugnisse des Organismus und über ihre Beziehungen zu Strukturen, welche ausserhalb des Organismus entstehen / von O. Bütschli.
- Date:
- 1898
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Credit: Untersuchungen über Strukturen : insbesondere über Strukturen nichtzelliger Erzeugnisse des Organismus und über ihre Beziehungen zu Strukturen, welche ausserhalb des Organismus entstehen / von O. Bütschli. Source: Wellcome Collection.
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![von Gelatine-Oel-Emulsion (s. p. 40), deren Wabenbau nur noch an den Knotenpunkten zu erkennen ist und ferner au die zu äusserster Dünne auslaufenden Ränder feiner, auf Glas gestrichener Schäume, die so zart werden, dass die Struktur schliesslich immer undeutlicher und Wässer wird. Auch hier wird es sich vermuthlich um so minima] dünne Lamellen handeln, dass das Wabenbild im Querschnitt nur noch durch die Knotenpunkte angedeutet sein kann, ähnlich den eben erwähnten Fädchen. e) Die Innenlage. Diese Lage liess sich sowohl an der Schwanzflosse als an den Thorakalbeinen sehr gut studiren, während sie an den Scheerenfingern weniger klar hervortrat. Ob sie thatsächlich unverkalkt ist, wie Williamson und Vitzou angeben, habe ich nicht genauer untersucht. Sehr wahrscheinlich will es mir nicht vorkommen, da die Lage wenigstens an den Querschliffen der Beine recht gut zu verfolgen ist und sich in ihrer Lichtbrechung von der angrenzenden Hauptlage nicht wesent- lich unterscheidet. Beides wäre wenig wahrscheinlich, wenn sie unverkalkt ist. Auf den Querschliffen durch die Beine zeigt die Innen läge eine sehr feine Quer- schichtung und ist meist von Kanadabalsam ganz durchdrungen. In ihrer äusseren Zone ist die Schichtung häufig etwas gröber und wird gegen die innere Grenze feiner; wo dieser Unterschied jedoch stärker hervortritt, scheint er mir mehr auf einer gegen aussen etwas schief werdenden Schliffrichtung zu beruhen; denn die exaktesten Querschnitte zeigen nur wenig von einer solchen Verfeinerung der Schichten. Auf den Querschliffen tritt ferner häufig hervor, dass die alternirenden Schichten etwas verschieden sind; dass nämlich bei tiefer Einstellung dunklere und dichtere mit helleren und weniger dichten abwechseln, demnach ähnliche Verhält- nisse bestehen wie bei der Schichtung der Stärkekörner, Cellulosesphären u. A. Da nun, wie wir gleich sehen werden, der Balsam doch nicht immer die Luft ganz verdrängt hat, so kann dieser Unterschied zum Theil auch darauf beruhen, dass sich in den hellen Schichten Reste von Luft erhalten haben, in den dunkleren dagegen nicht. — Andererseits zeigen aber stark tingirte Querschnitte an manchen Stellen ein solches Aiterniren dunkler gefärbter und dichterer Schichten deutlich (in Andeutung auf Fig. 11 Taf. 27 zu sehen, speziell rechts); woraus zu schliessen ist, dass ein solcher Unterschied in gewissem Grade existirt und darauf beruht, dass die dunkleren Schichten substanzreicher sind, d. h. etwas dickere Gerüst- wände besitzen, die helleren dagegen dünnere. — An manchen Stellen sind in den Querschliffen, welche in geschmolzenen Balsam eingebettet wurden, auch Reste von Luft erhalten geblieben. Wie bemerkt, ist dies besonders in den hellen Schichten der Fall; lufterfüllt erscheinen diese wie horizontale Kanälchen, welche die Innen- lage durchziehen. Diese scheinbaren Kanälchen zeigen häufig einen etwas wellig geschlängelten Verlauf und imponiren nicht selten als anscheinend ganz kontinuirliche, nicht aus einzelnen Räumchen bestehende Gebilde. Andere Male ist eine Zusammen- setzung der Kanälchen aus einer Reihe dunkler Punkte bei hoher Einstellung deutlich zu erkennen, während sie bei tiefer aus einer Reihe heller Wabenräume gebildet erscheinen. An manchen Stellen kann auf diese Weise eine deutlich wabige Struktur der Innenlage auch an Balsam-Präparaten zu erkennen sein; wobei auch die dunklen Schichten Andeutungen solcher Struktur zeigen. Dabei ergiebt sich, dass letztere Schichten gleichfalls nur aus einer Wabenlage bestehen.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21993865_0388.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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