Philosophische Unterredung zwischen dem fliegenden Mercurium und einem gemeinen Schmeltzer. Worinnen gantz vollkommen und gründlich gezeiget und gewiesen wird, das sonst noch nie entdeckte und zu der grossen Welt-Oeconomie höchst benöthigte wahre und natürliche geheime Röst-und Schmeltz-Wesen / Von Johann Gottfried Jugel.
- Johann Gottfried Jugel
- Date:
- 1743
Licence: Public Domain Mark
Credit: Philosophische Unterredung zwischen dem fliegenden Mercurium und einem gemeinen Schmeltzer. Worinnen gantz vollkommen und gründlich gezeiget und gewiesen wird, das sonst noch nie entdeckte und zu der grossen Welt-Oeconomie höchst benöthigte wahre und natürliche geheime Röst-und Schmeltz-Wesen / Von Johann Gottfried Jugel. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Wege ſeyn, die] ſubtilen Metalle in denen Ertzen zu figiren, nur daß es unſer einer nicht alles weiß. Mercurius. Wohlan, mein lieber Schmeltzer, vertraue mir doch deine Kunſt, worinnen beſtehet denn dieſelbige, damit du deinen Ertzen das Metall zu be⸗ nehmen gewachſen biſt? In der Roͤſtung ſehe ich wol / beſtehet dieſelbige nicht, das habe ich gleich obſerviret, welches aber doch billig ſeyn ſolte, als welches auch die Urſache iſt, daß du den voͤlligem Nutzen deſſelbigen nicht erhalten kanſt, dahero deine Arbeiten nichtig und He Zerſtoͤhrung anrichten, als dieſelben verbeſſern thun. ente e ig n e 27T Schmeltzer. Du haft recht Mercurius, in den Rösten ſüche Ic) Weiter keinem Vortheil als daf ich die wilden Raͤuber, oder die Sulphuriſchen Arſe⸗ e HEIOHTER RS SEN IE Dr rer Metallen dadurch von meinen Ertzen treibe, (wie in unſern Roͤſtungen allzeit gebräuchlich iſt) daß dieſel⸗ ben hernach ſolche in dem Schmeltzen nicht mehr raus ben, und mit ſich im Feuer fortfuͤhren koͤnnen. . VI Mercuriuc. Dieſe Arbeit iſt aber fa ſch und gantz wider die Natur, wie ich dir denn alles deutlich unterrichten und zeigen will. Aber ſage mir doch fer⸗ ner, beſtehet denn deine Kunſt etwa in Schmeltzen, wodurch du dich eines beſondern Nutzens moͤgeſt zu ge⸗ troͤſten haben? denn ich kenne dergleichen Schmeltzer mehr, ſo in ihrer Beſchickung bey Schmeltzen berſchie⸗ dene Zuſchlaͤge gebrauchen, wodurch ſie ihre ſchon zer⸗ ſtoͤhrte Ertze erſt figiren und zeitigen wollen, welches aber gewiß nicht recht, ſondern die Pferde hinter den Wagen geſpannet heißt. | he Schmel⸗](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33004171_0036.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)