Morphologie der menschlichen Nabelschnur / von Ludwig Adolf Neugebauer.
- Ludwik Adolf Neugebauer
- Date:
- 1858
Licence: Public Domain Mark
Credit: Morphologie der menschlichen Nabelschnur / von Ludwig Adolf Neugebauer. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Wie es im Allgemeinen gewundene und ungewundene Nabel- schnüren giebt, so herrscht andererseits unter den gewundenen Nabelschnüren eine sehr grosse Mannigfaltigkeit in Betreff der Zahl der vorhandenen Spiralwin düngen. Dieselbe ist zuweilen sehr gering, so, dass sie nur 3, 2, 1, ja selbst nur % oder '/4 Win- dung beträgt. Häufig ist sie aber auch grösser, und erhebt sich in manchen Fällen wohl bis zu 20, 30, ja 40 Windungen und darüber. Unter 140 von mir in Bezug auf die Zahl der Windungen näher untersuchten Nabelschnüren, von denen 130 reifen und 10 frühreifen Kindern angehörten, waren 11 bei einer Länge von 34 bis 87 Cen- timentern 1/i- bis lmal, — 7 bei einer Länge von 42 bis 70 Cm. zwischen 1- und 2mal, — 7 bei einer Länge von 39 bis 63 Cm. zwischen 2- und 3mal, — 8 bei einer Länge von 46 bis 75 Cm. zwischen 3- und 4mal, — 12 bei einer Länge von 42 bis 77 Cm. zwischen 4- und 5mal, also im Ganzen 45 bei einer Länge von 39 bis 77 Cm. %- bis 5mal um die Axe gedreht. Von den übrigen 95 Nabelschnüren aber boten 39 bei einer Länge von 35 bis 80 Cm. 6 bis 10, — 26 bei einer Länge von 40 bis 111 Cm. 11 bis 15, 16 bei einer Länge von 44 bis 112 Cm. 16 bis 20, — 9 bei einer Länge von 51 bis 80 Cm. 21 bis 2 5,-1 bei einer Länge von 74 C'm. 2 6, — 1 bei einer Länge von 60 Cm. 28, — 1 bei einer Länge von 8b Cm. 31, — 2 endlich bei einer Länge von 61 und von 163 Cm. 41 S p i r al Windungen dar. Man sieht aus dieser Zusammenstellung, dass somit im Ganzen die schwachgedrehten Nabelschnüren vorherrschen, und dass sich die verschiedenen Grade der Drehung hinsichtlich ihrer Häufigkeit über- haupt umgekehrt zu verhalten scheinen, wie die Zahl der bei den einzel- nen Drehungsgraden vorhandenen Umgänge der Nabelschnur-Spirale. Eine eben so grosse Mannigfaltigkeit, wie in Bezim auf die Zahl, herrscht auch in Bezug auf die Form und GröAse der Windungen. I.. der Mehrzahl der Fälle »lud die Windungen der Nabelschnur gegen den Fruchtkuchen hin länger, als in der Nähe des Nabels Diese Erscheinung zeigt sich besonders deutlich an Nabelschnüren' ■e mit einer verhultnissmässig geringen Anzahl von Windungen ver- sehen sind, und hängt damit zusammen, dass die Nabelartericn, wie 1C1 Oben gezeigt habe, gegen den Fruchtkuchen hin verhältidssmässiu etwas mehr an Dicke zunehmen, als die Nabe]veno, und demnach er Unterschied zwischen diesen beiden Gefasst,rten in dieser Rieh tung allmahhg geringer wird Je i egelmassiger die Spirale der Nabelschnur in ihrer Totalität](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2244399x_0027.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)