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Credit: Grundriss der Physiologie des Menschen / von L. Hermann. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![— Ammomakderivate: Amidoskuron, substituirtc AmidosäurGu. wahrscheinlich nur als Fäulnissproducte. Mit salpetriger Säure giebt Leucin Oxycapronsäure = Leucinsäure (p. 15). Das Leucin ist ein wichtiges Ingrediens der Eiweisskörper (s. unten). 12) Serin, wahrscheinlich A midom ilchsäure C3H5(NII2)03, aus dem Seidenleim (s. unten) neben Leucin und Tyrosin durch Kochen mit Säuren er- halten. Giebt mit salpetriger Säure Oxymilchsäure =: Glycerinsäure. 18) Cystin, C3H7NS02, also Serin, in welchem ein 0 durch S vertreten ist, vennuthlich von derselben Constitution, Bestand- thcil der Nieren, zuweilen auch im Harn und in Blasensteinen gefunden. 14) Taurin, Amido-Aethylschwefelsäure, S02(0H)(CgH4.H2N) o—o \/ h—o—s—o—H o—OH H V 1 I H-O—S—C-C—H I I H II O—OH H H N/l I | H—O-S-C—C-N—H H H S02(0H)2 Schwefelsäure. S02(0H)(C2H5) S02(0H)(C2H4.H2N) AethylSchwefelsäure. Amido-Aethylschwefelsäure (Taurin). kommt in ähnlicher gepaarter Verbindung mit Cholalsäure, wie das Glycin, als Taurocholsäure C26H45NS07, in der Galle vor, ausser- dem frei in einigen Drüsen. 15) Tyrosin C9HnN03, eine Amidosäure, deren Natur noch nicht aufgeklärt ist (es liegt ihr eine aromatische Substanz zu Grunde), wird in geringen Mengen neben Leucin gefunden. Es ist wie Leucin ein wichtiges Ingrediens der Eiweisskörper (s. unten). Beim Erhitzen mit salpetersaurem Quecksilberoxyd in Gegenwart von wenig salpetriger Säure liefert das Tyrosin eine rothe Färbung. d. Amidosäuren, in denen aber Wasserstoffe der Ammoniak- gruppe selbst substituirt sind. 16) Sarcosin, Methylamido-Essigsäure oder Methylglycin, C2H2(NH[CH3])O.OH, el'hält man beim Behandeln des Kreatins mit Alkalien (s. unten), oder auch synthetisch aus Chloressigsäure und Methylamin (vgl. oben p. 25 die Synthese des Glycins). Es ist dem Alanin (p. 25) isomer. II H H 0 II—N—0—0—C—O—h H II o3h7no2 Alanin. II H II O I II II 11—C—N—C-C—O—H II H c3h7no2 Sarcosin. 17) Kreatin, Methyluramido-Essigsäure, G4II9N302, Bestand- theil des Blutes, der Muskeln, des Gehirns u. s. w. ■< ^ • * ... .](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2131018x_0040.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)