Lehrbuch der Protozoenkunde : eine Darstellung der Naturgeschichte der Protozoen mit besonderer Berücksichtigung der parasitischen und pathogenen Formen / von F. Doflein.
- Franz Theodor Doflein
- Date:
- 1909
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Credit: Lehrbuch der Protozoenkunde : eine Darstellung der Naturgeschichte der Protozoen mit besonderer Berücksichtigung der parasitischen und pathogenen Formen / von F. Doflein. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![lii anderen Fällen ist ein verschieden geformtes Netzwerk von Gerüstsnbstanz vorhanden, welclies größerere und kleinere Kernsaft- vakiiolen ninschließt und in welchem das Chromatin in verscliieden geformten und verscliieden großen llrocken oder Strängen angeordnet ist. Seltener sind die Klumpen der färbbaren Substanz wandständig, während das Innere des Kernes von Gerüstsnbstanz und Kernsaft erfüllt ist. 4) durch Die Nnkleolarsnbstanz unterscheidet sich vom Chiomatin das Verhalten gegen Kernfarbstotfe und die mikrochemischen Fig. 5. Fig. 6. Fig. 5. Bruchstück des IIau}»tkerns von E])istylis plicatilis (Ehrb.) mit wabigem Bau der Grundsubstauz, fein verteiltem Chromatin und größeren Nukleolen, konserviert und gefärbt. (Nach O. Schröder). Fig. 6. Cryj)todifflugia oviformis Frn. Ehizopod mit bläschenförmigem Kern. C Binnenkörper. Chr ('hroinidialmasse. Xa Nahrung. Ps rseudoj)odien. (Orig, nach dem lebenden Objekt.) Keaktioiien. Sie fäi'bt sich zwar ebenfalls mit ersteien, aber in schwächerem Maße und nimmt stets einen deutlich abweichenden Farb- ton au. Bei künstlichei* Magensaftverdaunng ([iiillt sie auf und wird gelöst, während das (diromatin erhalten bleibt, in Alkalien ist sie schwer löslich, jedenfalls viel schwerer als das Chromatin. In den Kernen der Protozoen tritt die Xnkleolarsnbstanz ent- weder in Form gesondeiter Kugeln und Brocken auf, welche im Kern- innern an verschiedenen Stellen der Gerüstsnbstanz eingelagert sein können (Fig. ö), oder - und das ist die häiiligere Erscheinung — sie ist mit dem Chromatin eng vei’biinden und zeigt infolgedessen die gleiche Anordnung wie dieses. Die Nnkleolarsnbstanz bildet dann ein Gerüst, welches die Körnchen des Cliromatins eingelagert enthält, und welches selbst auf dem Kerngeiüst ansgebreitet ist. Ist die Nnkleolarsnbstanz in gesonderten Gebilden vorlianden. so bezeichnet man diese als echte Nncleoli; bestehen die größeren fäi’bbaren Einschlüsse des Kernes sowohl aus Nnkleolai’substanz als auch ans Chromatin, so nennt man sie A m])hinncleoli. W enn letztere als große zentrale Kugel in der Einzahl die Mitte von bläschenförmigen Doflein, Lehrbuch, der Prutozoenkunde.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28047357_0033.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)