Lehrbuch der Protozoenkunde : eine Darstellung der Naturgeschichte der Protozoen mit besonderer Berücksichtigung der parasitischen und pathogenen Formen / von F. Doflein.
- Franz Theodor Doflein
- Date:
- 1909
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Credit: Lehrbuch der Protozoenkunde : eine Darstellung der Naturgeschichte der Protozoen mit besonderer Berücksichtigung der parasitischen und pathogenen Formen / von F. Doflein. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Jede einzelne \Vimi)er schwingt annähernd in einer Ebene hin and her; so kommt eine typische Kuderbewegnng der einzelnen Wimper znstande. Deren Nutzett'ekt für die ISewegnng- des ganzen 'l'ieres wird hei Wimperkleidern, welche aus vielen kleinen, gleichartigen Cilien bestehen, dadurch gewährleistet, daß die in einer lleihe liintereinandei' stehenden Cilien metachron schlagen, während die in dei'(iuerilchtung der Reihen nebeneinander stehenden (Ulien syncliron schlagen. Keine Wimper schlägt s])ontan für sich, sondern bei der legnlären Rewegung Fig. 37. Fig. 38. Fig. 37. Gleichmäßige Bewimpening bei Opalina ranarum. Schnitt jtarallel einer Wimper- reihe. (Nach II. N. Maier). Stück der Ober- fläche. C Cilien. J> Basalkörjier. PAl Alveolar- sanm des Plasmas. Co Corticalplasma. IJn Ento- plasma. A^Kern. / Inhalt. Fig. 38. Teil eines (Querschnitts durch Paramaccium caudatum. L Leistchen der Ober- fläche. zwischen ihnen die Fnrchen. Co Cortical- plasma. En Ento])lasma. Na Nahrungsvakuole. Tr Trichoevsten. B Basalkürper. Ci Cilie. (Nach Maier aus Gur witsch.) Fig. 39. Teil eines (Querschnittes durch Prorodon teres. Al Alveolarsaum. 3fy Querschnitte durch ]Myoneme. Sonst alle Bezeichnungen wie Fig. 38. (Nach IMaier aus Gur witsch.) schlagen alle Wiinjtern einer Reihe, „von einem Ende heginnend, in genau gleichem Rhythmns und in genau gleicher Anfeiimnderfolge, so daß jeder Schlag der ersten \\dm])er von einem Schlag der zweiten, dann der dritten, vierten n.s. w. gefolgt ist“. Jede „heginnt stets sofort ihre Rewegung, nachdem die vorhergehende Wimiier begonnen und noch ehe dieselbe ihre Rewegung vtdlendet hat. So kommt es, daß, von der letzten Wini])er einer Reihe her nach der ersten hin gerechnet, jede obere W'imper der unteren um einen geringen Rruchteil der Rewegung voraus ist“ (nach Verworn). (Eig. 40.) Fig. 40. Schema der Cilienbewegung. (Nach Verworn.) So kommt die typische Rewegung eines A\ imperfeldes zustande, welches jedem Reobachter den A^ergleich mit einem vom \\'ind bewegten Aehrenfeld aufdrängt. Spezialisierte Rewegnngsformen werden erzielt, indem Reihen von Cilien zu größeren, für die Wasserbewegung wirksameren Organellen • 3H:](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28047357_0051.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)