Licence: Public Domain Mark
Credit: Handbuch der physiologischen optik / H. Hemholtz. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Royal College of Physicians of Edinburgh. The original may be consulted at the Royal College of Physicians of Edinburgh.
32/924 (page 12)
![bung- der Methode und Messungen an zwei Augen]. Auszug davon in Poggendorff's 183G. ^.Knlusf in^PoGGENDORFF's Ann. T. XXXIX. p. [Messungen an 8 mensch- liclien Augen]. mac«,,,.«- des Radius der Vorderfläche der Hornhaut am lebenden ,1839. KoHLnAUScnul.er d.e Mes^m^^^ ^^^^^ ^ ^^^^ 4846. SrftrwSS;;: Sand^^rbuch d^r Physiol. Bd. HI. Abth. .. Art.: Sehen. .r.,^ V\.\,^ Rp<irhrcibunfr des menscld. Augapfels. S. 4 u. 4ö*. i^S.: S: S^ogSk-s Archiv für Ophthahnologie. ü. S. 3. §. 3. Die Uvea. Das System der. Uvea trägt seinen Namen von dem Vergleiche mit einer dwJden Weinbeere, die man von ihrem Stiele getrennt hat. Die Stielöffnung entspricht der Pupille. Sämmtliche Theile dieses Systems zeichnen sich dadurch lus dass sie auf ihrer inneren Fläche mit einer Lage von Pigmentzellen bedeckt sind theilweise auch solche in ihrer Substanz vertheilt zeigen, denen sie ihre dunlde Farbe verdanken. Die Uvea ist an zwei Stellen fest mit der Sehnenhau verbunden, nämlich hinten an der Eintrittsstelle des Sehnerven Taf. I. Fig.J. d und vorn an der inneren Wand des ScHLEMM'schen Kanals a. Den Theil abba, welcher nach vorn und innen von dieser letzteren Befestigung und zunächst hmter der Hornhaut liegt, nennt man Iris (Blendung); den hinteren Theil, welcher die innere.Fläche der Sehnenliaut bekleidet, Aderhaut {Chonoidea). Im hinteren Theile des Augapfels bildet die Aderhaut eine dünne dunkle Membran grösstentheUs aus Blutgefässen zusammengesetzt, die durch em eigen- thümliche's Gewebe verbunden sind. Dieses Gewebe, welches Kolliker als unentwickeltes elastisches Gewebe bezeichnet, besteht aus in einander gefloch- tenen strahligen, zum Theil mit Pigment gefüllten Zellen, deren Ausläufer äusserst fein verästelt sind. Dies eigenthümliche Stroma verbindet zunächst die Arterien und Venen der Aderhaut, die Schicht der CapiUargefässe {membrana chorio-ca- pillaris) liegt ihm nach innen lockerer auf, und diese wird nach innen, gegen die Retina hin endlich von den Pigmentzellen bedeckt. Letztere bilden auf den hinteren Theilen der Aderhaut eine einfache, auf dem Ciliartheile dagegen eine mehrfache Lage, üir Kern ^ ist meist durch seine Durchsichtigkeit zwischen dem ^SSSa ^ schwarzen Pigment erkennbar. In Fig. 5 stellt a miMS^ ji^j^e^ ^^.ggg 2ellen von der Fläche, b von der Seite nach ^? KÖLLiKER dar, c Pigmentkörner, Meine plattgedruckte, länglich runde Körnchen von 0,0016 Mm. Länge. Fig. 3. welche durch Chlor und kaustisches Kali zerstört werden. Vorn legt sich an die äussere Fläche der Aderhaut ein Muskel, der Ci lar- muskel {Tensor Chorioideae, Musculus Brückianus), von ihrer imieren i^iacne dagegen erheben sich faltenförmige, durch ein Convolut von Gefassst<Tinmen aus- gefüllte Hervorragungen, die Ciliarfortsätze {Processus ciliares). In tig. l. laf. . ist angenommen, dass der dargestellte Durchschnitt auf der Imkcn Seite durcii einen Ciliarfortsatz c hindurchgeht, auf der rechten Seite dagegen zwischen zwei](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21907596_0032.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)