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Credit: Handbuch der physiologischen optik / H. Hemholtz. Source: Wellcome Collection.
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![Fig. 9. Die Bcobachtungsmethode war nun folgende: A (Fig. 9) ist das Auge an welcliem die uiL mouaci b durch die OefTnung eines Sclurms, um seine Messung vorgenommen werden soll, es ^b^^ annähernd festzustellen. In einiger Entfernung von ihm ' befindet sich eine horizontale Scale CD. Denkt man sich vom Auge A ein Loth auf die Scale gefällt, so befindet sich an dessen Fusspunkte B ein Schirm mit einer kleinen Oefi- nung, hinter der eine Lampen- flamme steht, deren Licht durch die Oeffnung auf das Auge fällt, und von der Hornhaut gespie- gelt wird. Bei F befindet sich ein verschiebbares Zeichen, welches als Gesichtspunkt dient. Bei Gj und sind die Stellungen angedeutet, die man dem Ophthalmometer nach ein- ander giebt, beide gleichweit von B entfernt. Für die drei Füsse des Fernrohrs macht man Marken auf dem Tische, da die Stellung f« .F--]^^;;!^''^j^^^. des Versuchs gewechselt wird. Das Auge A wird nun angewiesen fortdauernd nach dem Ze chen f hinzusehen und allen Bewegungen desselben zu folgen. Der Beobachter, w Ich zu r t von G, aus beobachten möge, dreht die Glasplatten des Ophthalmon^ters so weit, b s on den Doppelbildern des hellen Pünktchens auf der Hornhaut das eine mit dem emen Pup.Uar- andf —entriirt. Trifft dann das andere nicht ^j«*« .fdtS derTlieu- verschiebt er das Zeichen F so lange an der Scale, bis dies der Fall ist, und merk d^n T eü strich der Scale, wo F steht. Dasselbe Verfahren wird wiederholt bei der zweiten SteUung des Ophthalmometers in G^- v » n i„ finden Die Länge AB ist in Scalentheilen zu messen; daraus ist der Winkel F A B zn finden. £1 =r tang. L FAB. Ist A H die grosse Axe des Hornhautelfipsoides und der Winkel FAH schon bekannt, so ergiebt ch daraus rf/f welchen Winkel man braucht, um die Lage des Spiegelbildes der Hornhaut u best mmen Eben so bestimmt man den Winkel G,AH, welcher die Richtung bestimmet n welchTder Beobachter in das Auge gesehen hat. Der Mittelpunkt der --nbaren Pup U (d.h. wie diese durch die Hornhaut erscheint) liegt dann also in einer mit G, A paraUelen Linie, welche durch den scheinbaren Ort des Hornhautbildchens gelegt ist. Wie aus der scheinbaren Lage des Mittelpunktes der PupiUe seine wirkliche Lage be rechnet werden kann, wird sich in §. 9 und 10 ergeben ' a, ^„ecn^pn mit dem Die Resultate für die drei Augen, für deren Hornhaute ich die Abmessungen mit dem Ophthalmometer bestimmt habe, waren folgende: 0. H. B. P. }. n. Abstand der PupUlarebene vom Scheitel der Hornhaut j scheinbar (wirklich 3,480 4,024 3,042 3,097 3,15) 3,739 Abstand des Mittelpunktes der Pupille von der Horn- 1 scheinbar 1 wirklich 0,037 0,032 0.389 0,333 0,355 0,304 I1EI.M1I0LTZ in Grakfe's Archiv für üphihahnologie. Bd. 1. Abih. 2- S. 31.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21907596_0038.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)