Grundzüge der Hygiene : unter Berücksichtigung der Gesetzgebung des Deutschen Reichs und Oesterreichs; für Studierende an Universitäten und technischen Hochschulen, Aerzte, Architekten, Ingenieure und Verwaltungsbeamte / von W. Prausnitz und Paul Th. Müller.
- Wilhelm Prausnitz
- Date:
- 1899
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Credit: Grundzüge der Hygiene : unter Berücksichtigung der Gesetzgebung des Deutschen Reichs und Oesterreichs; für Studierende an Universitäten und technischen Hochschulen, Aerzte, Architekten, Ingenieure und Verwaltungsbeamte / von W. Prausnitz und Paul Th. Müller. Source: Wellcome Collection.
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![wobei Vb das Volumen bei einem Druck b. Vb, das Volumen bei einem Druck b, bedeutet. ]Man hat daher das ursprüng- liche Volumen (Vh) mit dem abgelesenen Barometerstand (b,) zu multiplizieren und das Produkt durch 760 zu dividieren, um das auf einen Barometerstand von 760 mm reduzierte Volumen zu erhalten. Nach der Reduktion des Gasvolumens ist dann noch der gefundene CO i-gehalt procentisch auszurechnen. Es sind hierbei von dem durch Wägung gefundenen Kubikinhalt der Flasche 100 ccm abzuziehen, weil ja nicht die ganze in der Flasche enthaltene Luft mit dem ßarytwasser in Berührung kam, sondern 100 ccm der Luft, ehe sie noch ihre CO 2 an das Barvtwasser abgeben konnten, durch das ein- fliessende Barvtwasser verdrängt wurde. Der genaue Gehalt des Barvtwassers an Aetzbarvt wird durch Titration mit Oxalsäure bestimmt und zwar verwendet man eine Oxalsäurelösung, von welcher jeder Kubikcenti- meter ebensoviel Baryumhydroxvd bindet, als ^/-i Kubik- centimeter CO2, bei 0 und 760 mm Barometerstand gemessen; man erhält diese durch Auflösen von L405 gr. Oxalsäure in 1 Liter Wasser. Als Indikator bei der Titration verwendet man einige Tropfen einer 1 /o alkoholischen Phenolphtaleinlösung, welche alkalische Flüssigkeiten rot färbt, in sauren jedoch farblos wird. Um kleine, für die Praxis aber nicht berücksichtigenswerte Mängel der Pettenkofer'schen Methode zu umgehen, liat Bitter eine einfache, auch für die Praxis geeignete Methode vorgeschlagen, nach welcher die Rücktitrierung des Barvt- wassers nach Absorption der COi in dem Absorptionsgefäss selbst vorgenommen wird. Wegen Unsicherheit der End- reaktion bei der Titrierung- mit Barvtwasser verwendet Bitter Strontiumhydratvvasser als Absorptions- und Schwefelsäure als Titrierflüssigkeit. Eine grosse Anzahl vereinfachter und für die Praxis be- stimmter Kohlensäurebestimmungsverfahren ist wegen ihrer Un- genauigkeit wertlos, nur zwei derselben sollen hier noch mit- geteilt werden, weil sie sehr leicht und rasch ohne Kenntnisse in chenaischen Arbeiten und ohne weitere Berechnungen aus- zuführen sind.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21210317_0110.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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