Grundzüge der Hygiene : unter Berücksichtigung der Gesetzgebung des Deutschen Reichs und Oesterreichs; für Studierende an Universitäten und technischen Hochschulen, Aerzte, Architekten, Ingenieure und Verwaltungsbeamte / von W. Prausnitz und Paul Th. Müller.
- Wilhelm Prausnitz
- Date:
- 1899
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Credit: Grundzüge der Hygiene : unter Berücksichtigung der Gesetzgebung des Deutschen Reichs und Oesterreichs; für Studierende an Universitäten und technischen Hochschulen, Aerzte, Architekten, Ingenieure und Verwaltungsbeamte / von W. Prausnitz und Paul Th. Müller. Source: Wellcome Collection.
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![Schriften erstreckt^ ist die GenehniigKng zu versagen^ oder ^ unter FestsetziDig der sich als nötig ergebenden Bedingungen zu er- teilen. Z,7i den letzteren gehören mich diejenigen Anordnungen, zvelche zutn ScJiutze der Arbeiter gegen Gefahr für Gesti7idheii und Leben notwendi'r sind. ^ 3J. Der Landesgesetzgehnig bleibt feriter vorbehalten, zu verfügen., inzviexveit durch Ortsstatut darüber Bestimmu7ig ge- troffen xverden kamt., dass einzelne Ortsteile vorzugsweise zu An- lagen der in § lö erwähnten Art zu besti?nmen.i in anderen Orts- teilen aber dergleichen A?zlagen entweder gar flicht oder nur unter besonderen Beschränkungen zuzulassen sind. Die letztere Bestimmung sieht die Anlage sogenannter „Fabrikviertel vor. — Zum Schutze der Umgebung gegen die Belästigungen und Gefahren von Gewerbebetrieben bestimmt § 25 der Oesterreichischen Gewerbe-Ordnung: Die (!5enclimt9un$ 6er Betriebsaiilatje ift bei allen (Seiperben notipenbtcs, u^eld^e rttit befonberen, für hzw (Seiperbebetrieb angelegten ^fcuerftätten, Dampfmafd^inen, fonfttgen ZTTotoren ober XPafferrDerfen betrieben rrerben ober treidle burd? gefurtbl]ettsfd^äblidie €tnflüffc, burdj bie 5idicrl]ett bebrol^enbe Betriebsarten, burdj üblen ©erudj ober burd) ungetpöbnlid^es (Seräufdj bie Icadjbarfd>aft 511 gefäbrben ober 511 beläftigen geeignet [inb. Por erlangter (Senei^mtgung bürfen biefe Bctriebsanlagen itidjt erridjtet tr>erben. § 26. Bei allen fold^en Betrtebsanlagen, infoferne fte nidjt 5U 'b^v. nad} § 27 5U bel^anbelnben gel)ören, fjat bie Beijörbe im für5eflen IPegc bie allenfalls in Betrad^t fommenben llebelftänbe 5a prüfen unb bie etrua nötigen Bebingungen unb Bcfdjränfungen in Betreff ber (Einridjtung bcr Knlage Dor5ufdjreiben, tpobet ins= befonbere barauf ju fefjen ift, ha^ für 'Kirdjen, Sdjulen, Kranfen^ bäufcr unb anbere öffentltdje Hnftalten unb (Sebäube aus berlei {0eir>crbsanlagen !ehte Störung era-»adjfe, unb baff nid^t eta>a fdjon bie Anlagen ber ^(rbeitsräumc bie 5td}ert]eit bes Ccbens ober bie (Befunbbeit ber barin befdjäftigtcn perfonen gefäbrbe. § 2'] nennt dann 52 technische Betriebe, bei welchen die Genehmigung der Errichtung. der^Anlage von gewissen Be- dingungen abhängig gemacht wird, § 52. ^tenberungen in ber Befd^affenljeit ber Bctriebsanlage ober in bcr ^fabrifattonsroetfe ober eine bebeutenbe (Era^'eiterung bes Betriebes, burd) uu'ldje einer ber in § 25 üorgefebenen Umftänbc eintritt, finb üor ber itusfül]rung jur Kenntnis ber (^eu^erbebeijörbc 5U bringen, a^cld^c Don ber (Einleitung einer .fomnxifftonellen X)er=](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21210317_0545.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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