Die Krankheiten des Kehlkopfes : mit Einschluss der Laryngoskopie und der local-therapeutischen Technik fuer praktische Aerzte unde Studierende / von J. Gottstein.
- Jacob Gottstein
- Date:
- 1884
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Credit: Die Krankheiten des Kehlkopfes : mit Einschluss der Laryngoskopie und der local-therapeutischen Technik fuer praktische Aerzte unde Studierende / von J. Gottstein. Source: Wellcome Collection.
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![nicht in der Mucosa, sondern in der Snbmucosa liegen, so begreifen wir, dass gerade diese Geschwüre tiefgreifende Zerstörungen herbeiführen.•• Wie wir sehen werden, weist Heinze nach, dass die Drüsenerkrankung niemals die primäre oder Haupterkrankung der Larynxphthise ist, sie geht neben der Tuberculose als Complication einher, gibt aber niemals allein Veranlassung zu den hochgradigen Zerstörungen, die unter dem Namen hVhlki»p&chwindsucht zusammenzufassen sind. Wir werden weiter unten bei der Schilderung der Symptome zeigen, <hi-- auch die Ergebnisse der laryngoskopischen Besprechung, soweit sie für diese pathologische Frage zu verwerten sind, besser mit den Heinze1 sehen Angaben als mit denen Rindfleisch s in Einklang zu bringen sind. Als das erste Stadium der Larynxphthise und als Ausgangs- punkt aller anderweitigen Veränderungen ist die tuberculose In- filtration zu betrachten. Sie findet sich nach Heinze an der Leiche ungefähr in der Hälfte aller Fälle, laryngoskopisch kommt sie viel häufiger zur Beobachtung. Sie ist meist auf eine Stelle be- schränkt, seltener tritt sie an mehreren Stellen zugleich auf, am häufigsten findet sie sich an den Taschenbändern und den arvepi- glottischen Falten, sodann an den Schleimhautüberzügen der Arv- taenoidknorpel, an den aryepiglottischen Ligamenten, an den Stimm- bändern, am seltensten an der Epiglottis, wo sie überhaupt nicht isoliert vorkommt. Makroskopisch stellt sie sich an der Leiche als eine glatte, prallgespannt anzufühlende Anschwellung dar, deren Oberfläche rauh, mattgrau oder graugelb gefärbt erscheint und zuweilen wie käsig aussehende, theils in einzelnen Inseln zusammenstehende, theils durch- aus confluierende, glattkörnige Auflagerung zeigt. Mikroskopisch charakterisiert sich diese Anschwellung als eine mächtige in eine reticuläre Grundsubstanz eingebettete Zelleninfil- tration im subepithelialen und submucösen Zellgewebe, in der sich bald mehr bald weniger zahlreiche circumscripte, rundliche oder ovale Stellen finden, die theilweise ganz aus Kernen bestehen, theils im Centrum oder an der Peripherie, oft an beiden zugleich fein- körnigen Detritus und Riesenzellen enthalten und Tuberkelknöt- chen darstellen. Diese Tuberkelknötchen, welche sehr verschiedene Grössen zeigen, kommen meist im obersten Theile der Mucosa un- mittelbar unter dem Epithel, in der Breite von nahezu 1 Mm. eine parallel dem Rande verlaufende Zone bildend, am dichtesten und reichlichsten vor, seltner sind sie gleichmässig durch die ganze Dicke der Schleimhaut verbreitetet. „Hier und da, sagt Heinze, dem wir hauptsächlich in unserer Beschreibung folgen, „trifft man auch Bilder, welche zwischen der untern Grenze der Epithelschicht und dem obern Rande der Tuberkellage einen deutlich wahrnehmbaren, scharf sich abhebenden freien Zwischenraum erkennen lassen, der zwar Bpärliche Rundzellen und häufig einen auffallenden Reichthuin an Capillar- uv fassen, aber weder Tuberkel noch auch reticuISres Gewebe enthält. Bilder, welche einen weiteren Beweis dafür abgeben dürften, dass die Tuberkelinfiltration in die Schleimhaut hinein nicht von aussen her und durch die Epithelschicht hindurch erfolgen kann, dass vielmehr Mucosa res]». Sulmiucosa diejenigen Orte sind, an welchen die Alt- lagerung zurrst erfolgt und dass demnach auch das tuberculose <»<■-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21022653_0215.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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