Die Photographie des Augenhintergrundes / von Friedrich Dimmer ; mit 53 Figuren im Text and 15 Tafeln.
- Friedrich Dimmer
- Date:
- 1907
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Credit: Die Photographie des Augenhintergrundes / von Friedrich Dimmer ; mit 53 Figuren im Text and 15 Tafeln. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![auf einer matten Scheibe auffangen und dasselbe zugleich mittels des Magnesiumblitzlichtes photographieren kann. In der auf diesen Vortrag folgenden Diskussion erwähnt Galezowski, dass er ebenfalls mit Versuchen über die Photographie des Augenhintergrundes beschäftigt sei, ohne aber bisher einen genügenden Erfolg erzielt zu haben. Von Interesse ist es, dassjaval bei dieser Gelegenheit seiner Überzeugung Ausdruck gab, dass die Photographie auch in der Ophthalmometrie sehr wesentliche Dienste leisten werde, eine Voraussage, die seither durch die Arbeiten Gullstrands zur Tatsache geworden ist. In der Versammlung der Societe frangaise d'ophthalmologie vom Jahre 1888 empfahl Leroy (16) für die Photographie des Augenhintergrundes be- hufs Vermeidung des Kornealreflexes ein Prisma mit totaler Reflexion. Die von Cohn angekündigte Vorrichtung zur gleichzeitigen Beob- achtung und Aufnahme des Fundus wurde 1889 als Rhomboeder- kam er a von ihm beschrieben (17). Segal (18) schildert einen Apparat zur Photographie des Augen- hintergrundes, in welchem die Aufnahme mittelst einer Petroleumlampe, eines Reflektors und einer zweizölligen Linse erfolgte. Es wurden nur Aufnahmen vom Perrin'schen Augenphantom gemacht. Doch ist der Autor überzeugt, dass sich durch Vervollkommnung der Vorrichtung auch der Augenhintergrund des lebenden Menschen wird photogra- phieren lassen. Einen neuen Gedanken hatte Bagneris in Nancy (19). Er be- nützte nur die eine Hälfte der Pupille zum Einfall des Lichtes welches dem Auge durch ein gleichseitiges Prisma zugeführt wurde. Eine Gaslampe machte einen konvergenten Strahlenkegel mit Hilfe einer Linse von 6D, die 6 cm von dem Auge entfernt war. Die aus dem Prisma hervortretenden Lichtstrahlen bildeten einen Strahlenkegel, dessen Spitze in der Ebene der Pupille lag. Das Objektiv war 45 mm vom Auge entfernt und nahm das aufrechte Bild auf. B. konnte vom künstlichen Auge von P e r r i n eine Aufnahme mit 15 Sekunden Ex- positionszeit machen, welche 5 cm gross und nicht von Reflexen ge- stört war. (Diese Daten sind der Arbeit von Guilloz [23], dem Nach- folger Bagneris in Nancy, und einem Briefe des letzteren entnommen, der mir von Herrn Dr. Gerloff freundlichst zur Verfügung gestellt wurde). E. F i c k (20) bemerkte auf dem Heidelberger Kongress im Jahre 1891, dass man bisher immer das virtuelle Bild, nicht aber das umgekehrte reelle Luftbild des Fundus aufgenommen habe. (Es ist dies, wie aus dem Vorigen hervorgeht, nicht richtig.) Er weist](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21174866_0021.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)