Die Photographie des Augenhintergrundes / von Friedrich Dimmer ; mit 53 Figuren im Text and 15 Tafeln.
- Friedrich Dimmer
- Date:
- 1907
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Photographie des Augenhintergrundes / von Friedrich Dimmer ; mit 53 Figuren im Text and 15 Tafeln. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Francis A. Countway Library of Medicine, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Francis A. Countway Library of Medicine, Harvard Medical School.
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No text description is available for this image![Fig. 15- täte ergibt. (Thorners Buch erschien 1903 nach PubHkation meiner Bilder im Heidelberger Kongressbericht von 1902 [siehe unsere Taf. II, Figg. 2 u. 3]. Diese Publi- kation wird von Thorner auch in der Literaturübersicht erwähnt.) Hugo Wolff bringt 1903 eine vorläufige Mitteilung (45), nach welcher er an einem Augen- phantom Versuche mit seinem elektrischen Augenspiegel ange- stellt hat, indem er durch eine direkt vor das Auge gesetzte Konvexlinse das umgekehrte Bild entwarf, welches in einer Kamera auf der photographischen Platte aufgefangen wurde. Die Ver- suche wurden mit dem Pflugk'schen Augenphantom gemacht. Fig. 15 zeigt das Auge O, die KonvexHnse vor dem Auge und die direkt angeschlossene und mit dem reflexlosen Augenspiegel Wolffs ver- bundene Kamera K. b ist die Einstellplatte. Das Auge wurde durch eine Kombination von -f- 13 D mit — 4D auf eine Myopie von 9D gebracht. Die Lichtquelle war eine Glühlampe. Das Gesichtsfeld soll 5 Papillenbreiten betragen, die Vergrösserung wäre eine 7^/2fache. Aufnahmen wurden teils ohne, teils mit einer bei P aufgestellten Blende mit einer Expositionszeit von ^J2 Sekunde gemacht. Die beigegebenen Reproduktionen dieser Aufnahmen zeigen nur ganz undeutliche Spuren der Zeichnung des Augenhintergrundes. Auf dem internationalen Ophthalmologenkongress in Luzern 1904 domonstrierte ich meinen fast vollendeten Apparat und zahlreiche Photo- gramme (46). Im Jahre 1906 endlich erschienen 2 Mitteilungen von Wolff über die Photographie des direkten, umgekehrten Bildes (47, 48). In der ersten beschreibt Wolff die Versuchsanordnung. Der leuchtende Krater einer elektrischen Bogenlampe von 30 Amperes wird durch 2 Kohl er sehe Kondensorlinsen (I und III in Fig. 16) nach Reflexion an einem Planspiegel in natürhcher Grösse in M abgebildet. Von «M entwirft der Wolff sehe elektrische Augenspiegel 10 mm vor seiner Frontplatte ein Bild der Lichtquelle. Die Beleuchtung soll an beiden Augen durch den unteren Teil der Pupille erfolgen, sodass die halb- mondförmige Beleuchtungsöffnung unter die runde Objektivöffhung zu](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21174866_0043.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)