Ueber einen Fall von Hepatomphalos s. Hernia funiculi umbilicalis : Inaugural-Dissertation der medicinischen Facultät zu Königsberg in Pr. zur Erlangung der Doctorwürde in der Medicin, Chirurgie und Geburtshilfe vorgelegt und öffentlich vertheidigt den 31. März 1888, Mittags 12 Uhr / von Albert Wittig ; Opponenten E. Czaplewski, A. Wollenberg.
- Wittig, Albert, 1862-
- Date:
- 1888
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Credit: Ueber einen Fall von Hepatomphalos s. Hernia funiculi umbilicalis : Inaugural-Dissertation der medicinischen Facultät zu Königsberg in Pr. zur Erlangung der Doctorwürde in der Medicin, Chirurgie und Geburtshilfe vorgelegt und öffentlich vertheidigt den 31. März 1888, Mittags 12 Uhr / von Albert Wittig ; Opponenten E. Czaplewski, A. Wollenberg. Source: Wellcome Collection.
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![wohl gebildet und in normaler Gelenkverbindung. Die Wirbelsäule jedoch lässt zwischen fünftem Brust- und erstem Lendenwirbel eine leichte scoliotische Verkrümmung mit der Convexität nach links erkennen. An den weichen Eumpftheilen fällt, abgesehen von der erwähnten Bruch- geschwulst nichts Anormales auf. Die Nabelschnur inserirt etw^a 1 cm rechts von der Medianlinie derselben und 2^/2 cm oberhalb des unteren basalen Randes. 10 cm unter- halb des ])rocessus xiphoideus des sternum und 5.2 cm oberhalb der Symphysis pubis sitzt die Hernie in der regel- mässig gewölbten Form und ungefähren Crrösse eines Entenei's, prall gefüllt, einem dunkelroth gefärbten wul- stigen Ringe, der durch die ringsum sich scharf absetzende Bauchhaut gebildet wird, auf. Der Tumor zeigt die aus- gesprochene Neigung, sowohl beim Halten des Kindes mit dem Kopf nach oben als nach unten, sich nach der linken Seite des Leibes zu lagern. In Fig. 1. ist er mechanisch auf die rechte Seite lierübergelegt. Der vertical gemessene Umfang (wenn man sich das Kind stehend denkt) beträgt 15 cm, der quere horizontale 14 cm, der Längendurchmesser 7^0, der Breitendurch- messer 5,4 und der Höhendurchmesser 6,0 cm. Die glän- zende, glatte, etwas durchscheinende Oberfläche zeigt eine dunkel blaue bis braune, stellenweise links grünliche Farbe. Dieselbe wird nur in der Nähe des Insertionsringes zu beiden Seiten, dann in einer Linie, die median über die ganze vordere Convexität hinläuft und einer zweiten, die, von der Grenze des oberen Dritttheils des ersteren schräg über die linke Fläche der Geschwulst verlaufend, ungefähr in die Mitte des linken Halbkreises der Bruchpforte ein- mündet, durch mehr gelblich grau erscheinende, etwas her- vortretende Streifen augenfälliger unterbrochen. Ausser- dem schimmert, von der Ansatzstelie der Nabelschnur nach links oben eine kurze Strecke aufsteigend, ein Gefäss, der](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22302530_0009.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)