Die hippokratische schrift von der siebenzahl und ihr verhältnis zum altpythagoreismus : ein beitrag zur geschichte der ältesten philosophie und geographie / [Wilhelm Heinrich Roscher].
- Wilhelm Heinrich Roscher
- Date:
- 1919
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Credit: Die hippokratische schrift von der siebenzahl und ihr verhältnis zum altpythagoreismus : ein beitrag zur geschichte der ältesten philosophie und geographie / [Wilhelm Heinrich Roscher]. Source: Wellcome Collection.
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![Ki^i[iBQL%6g genannt wird. So wißt, daß die Bevölkerung und Bewohner dieser Gegend kräftig, stark, Krieger und Leute von Mut und Tapfer¬ keit sind und niemand sie zurückhalten kann. VI. Dann teilt er die Erde auch in [s] einen sechsten Teil und sagt: der sechste Teil ist Ägypten, und es ist ein fruchtbares Land, voll Körner, Früchte und Obst. VII. Dann teilt er die Erde in einen siebenten Teil und sagt: der siebente Teil von der Erde ist die Gegend, die Etib-stvog Tlovxog genannt wird, und die Insel [?], die Mcumxig genannt wird, und dies ist eine große Insel von den Inseln des Meeres, die die Abfälle der Erde aufnimmt, und unter ihnen ist eine Insel, die die Abfälle der Wasser des Meeres aufnimmt; in ihrem Volk aber und ihren Bewohnern ist kein Mut, sondern sie sind schwach und dienstfertig und können den Kampf und Krieg nicht ertragen. Das Wichtigste, was wir ans einem Vergleiche des ara¬ bischen Kommentars des Ps.-Gralenos mit der lateinischen Übersetzung von 7t. sßd. Kap. 11 lernen, ist kurz folgendes: 1) die Tatsache, daß der ursprüngliche Text der hebdo- madischen Kosmologie im Laufe der Zeit verschiedene Kür¬ zungen und Änderungen erfahren hat, worauf ich schon früher aufmerksam gemacht habe.10) Aus dem arabischen Kommen- 10) Vgl. Abh. II S. 52L Anm. 93ff. Abh. V S. 155 Anm. 213. Eine weitere Lücke hat kürzlich E. Pfeiffer (Berl. Philol. Wochenschr. 1914 Nr. 45 Sp. 1416) nachgewiesen. Favonius Eulogius nämlich zitiert in dem Abschnitt über die Lebensalter Hippokrates. Der entsprechende griechische Text findet sich aber nicht in 7t. sßd. Kap. 5, sondern bei Diokles v. Karystos (= Theol. arithm. ed. Ast p. 49): Diokles: Hippocr. 7t. sßd. b. Favonius: xy db TsxdcQtTj [gßdo^adt] xi]v quatuor autem annorum heb- g7tl Ttluxog (sc. ccv^ölv) xsIslovxcu domadibus evolutis staturae cre- xcd ovds^la allr\ avxolg <x7tolsL7tsxcu scentis terminum fieri nec ultra 6Ö)[iaxog bTtldoßig' xilsiog yccQ 6 y,r\'. proceritatem posse procedere. Die negative Wendung fehlt nämlich in Hipp. it. bßd. Kap. 5 S. 9 ed. R. Pfeiffer schließt daraus mit Recht: cWir haben demnach an den Anfang einen erweiterten Hippokrates 7t. sßd. zu stellen, aus dem Diokles v. Karystos und Ärzte, deren Schriften im Hippokratescorpus stehen (z.B. die Verf.d. Aphorismen, der Coac. praen., 7t. hqlciijlg)v) geschöpft haben, und aus dem das uns vorliegende Buch 7t. sßd. einen Auszug darstellt’ ... — Auch das von Littre (VIII, 627) aus Origenis Philo-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29979109_0013.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)