Die hippokratische schrift von der siebenzahl und ihr verhältnis zum altpythagoreismus : ein beitrag zur geschichte der ältesten philosophie und geographie / [Wilhelm Heinrich Roscher].
- Wilhelm Heinrich Roscher
- Date:
- 1919
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Credit: Die hippokratische schrift von der siebenzahl und ihr verhältnis zum altpythagoreismus : ein beitrag zur geschichte der ältesten philosophie und geographie / [Wilhelm Heinrich Roscher]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Solon vollkommen entwickelt vorfinden. Wahrscheinlich ist sie aber noch sehr viel älter als Solon und beruht auf ur¬ alten Anschauungen des griechischen Volkes, die z. T. nach¬ weislich mit solchen anderer Völker, z. B. der Semiten, Perser, Etrusker usw., übereinstimmen.58) Zugleich weise ich schon hier darauf hin, daß die r\XiXLcu des Pythagoras und seiner Schule (4 zu je 20 Jahren) ebenso wie die von ihnen angenommene Vierzahl der chqccl sowohl von Solon als auch von unserem Hebdomadiker außerordentlich stark ab weichen, was natürlich wiederum auf völlige Unabhängigkeit des Kos¬ mologen vom Pythagoreismus und auf das höhere Alter des ersteren hindeutet. Mit seiner Lehre von den klimakterischen Jahren hängt aber wiederum die Theorie unseres Hebdomadikers von den kritischen Tagen und Monaten in Krankheiten aufs innigste zusammen, und daß auch diese uralt und volkstüm¬ lich sind, d. h. aus uralter Volksmedizin stammen müssen, ersieht man am besten aus der gewichtigen Tatsache, daß von sämtlichen im Corpus Hippocrateum vorkommenden der¬ artigen Fristen die hebdomadischen die bei weitem größte Rolle spielen, was sich höchstwahrscheinlich aus dem uralten und verbreiteten Aberglauben von dem Einfluß des Mondes und seiner siebentägigen Phasen auf sämtliche organische Wesen erklärt.59) Die Reihen der im 26. Kapitel von jt. eßd. angegebenen kritischen Tage und Monate stimmen also im wesentlichen mit der Folge der hebdomadischen Lebensjahre überein: kritische Tage: 7 960) n60) 14 21 28 35 42 49 56 63 — Monate: 560) 7 960) (11) 14 58) Vgl. außer Hebdomadenlehren S. 17 auch Spiegel, Eran. Alter- tumskuude 3, 599. Plat. Ale. I p. 121 E usw., mehr in meinen Ennead. u, hebdom. Fristen S. 33 f. Anm. 114. 59) Weitere Gründe für das hohe Alter der hebdomadischen i][iBQca k(jl6i[toi s. in meinen Hebdomadenlehren S. 59 u. 67. 60) Bereits in den fHebdomadenlehren’ S. 63 Anm. 102f. habe ich die Frage aufgeworfen, ob hier die 5, 9 und 11, die bis zu einem](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29979109_0042.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)