Ephialtes : eine pathologisch-mythologische Abhandlung über die Alptraume und Alpdämonen des klassischen Altertums / [Wilhelm Heinrich Roscher].
- Wilhelm Heinrich Roscher
- Date:
- 1900
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Credit: Ephialtes : eine pathologisch-mythologische Abhandlung über die Alptraume und Alpdämonen des klassischen Altertums / [Wilhelm Heinrich Roscher]. Source: Wellcome Collection.
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![etc. S. 74. — Das Außcofut der heutigen Griechen S. 75 f. — Pan als Urheber der Epilepsie und Manie S. 77 ff. — Die besessene Schweineherde des neuen Testaments S. 80. — Epidemischer Wahnsinn und Alpdruck S. 81. — Pan als erotischer Dämon und in rauliliaariger Bocksgestalt gedacht S. 82. 2. Satyrn. Ihre enge Verwandtschaft mit Pan, dem sie schon als erotische, bocksgestaltige, rauhhaarige Dämonen (rpuyoi) nahe stehen, S. 82 ff. — 3. Eaunus. Seine Wesensverwandtschaft mit Pan. Er offenbart sich wie dieser in prophetischen Träumen, im Alptraum und in schreckhaften Visionen (cpavrÜGficact und cixovOfiaxa). Faunus als Urheber des „panischen Schreckens“ S. 84 ff. — Faunus als TccQu^ntnog S. 87. — Faunus als Urheber des Wahn- sinns (furor), insbesondere des prophetischen und dichterischen furor divinus S. 88 f. — Seine Beziehung zu Böcken S. 8g. — 4. Silvanus. Seine Ver- wandtschaft mit Pan und Faunus. Silvanus als Alpdämon (incubus), als Ur- heber des „panischen Schreckens“ und der schreckhaften Visionen und Delirien des Puerperalfiebers. Zottige, rauhhaarige Gestalt des Silvanus S. 8g ff. Anhang I. Die Bedeutung des Namens Mephistopheles: S. g3—107. Die verschiedenen Formen des Namens: 1. Mephis Dophulus S. g3 f. — 2. Mepho- stophiles S. g4> — 3. Mephostophilis S. g4- — 4. Mephistophiles S. g4. -— 5. Mephistopheles S. g5. — 6. Mepliistophiel S. g5 f. — 7. Meve[i]stophilus S. g6. — Wesen und Charakter des Mephistopheles in der alten Faustsage: M. als 'spiritus servus’ oder 'familiaris’, d. h. als dienstwilliger, nützlicher Hausgeist oder Hauskobold, der als solcher auch Alpdämon ist S. g7 ff. — Widerlegung der bisherigen Deutungen des Namens: a) hebräische Etymo- logien: t. M. = mephir -f- topliel S. gg f. — 2. M. = mephiz -|- tophel S. 100. — 3. M. = mephatteli -f- taphel S. 100. — 4. M. = Mastiphat S. 100. — b) Griechische Etymologien: M. = u,y\-(paxo-cpih]g u. s. w. S. 101. — Meine Deutung des M. als Meyiöxcocpifoig, d. i. der „Sehr Nützliche“, beruht auf der Thatsache, dass in der Renaissancezeit vielfach griechische Dämonen- namen Vorkommen, und entspricht einerseits seinem ursprünglichen Wesen als „nützlicher Hausgeist“ (spiritus servus, familiaris), andrerseits der in der Zeit des Mittelalters und der Renaissance vollzogenen Vermischung des Teufels mit dem griechischen Pan, der als Ephialtes auch ’Qcpekijg und ’Enayihjg benannt wurde S. 102 ff. — Die altgermanischen Hausgeister (Kobolde) als dienstbare nützliche Wesen und ihre nahe Verwandtschaft mit dem Mephistopheles der alten Faustsage S. 103 ff. — Absichtliche Verstümme- lung und Verwandlung der alten echten Dämonennamen durch völlig irra- tionale Veränderung eines oder mehrerer Buchstaben, z. B. Deichei, Deixl, Deiker — Teufel, franz. diacre = diable, westfäl. Knüvel = Düvel, neugriech. ßov&jjokaxag, ßoyßökax<xg = ßovQxöhxxag, öiußxog, öictßovxQog = öiaßoXog u. s. w. S. 105 ff. Anhang II. Die vom Wesen und von der Entstellung des Alpdrucks handelnden Stellen der antiken Aerzte: S. 108—115. I. Soranos b. Gaelius Aurelianus, Morb. chron. I, 3: S. 108 ff. — II. Oribasius Synops. 8, 2: 8. iiof. — III. Aet.ius Amid. libr. medic. ed. Veu. 1534 P- l°4b:](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2487677x_0132.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


